Süddänemark

Richtfest in neuer Uniklinik Odense: Im Spätsommer 2023 fertig

Richtfest in Uniklinik Odense: Im Spätsommer 2023 fertig

Richtfest in Uniklinik Odense: Im Spätsommer 2023 fertig

Odense
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Im Beisein von rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Bauplatz hat die Region Süddänemark am Montag Richtfest am Standort des Neubaus der Universitätsklinik Odense gefeiert. Foto: Region Syddanmark

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Die Regionsratsvorsitzende Stephanie Lose und der Gesundheitsminister Magnus Heunicke loben den Einsatz der Handwerker und der Bauunternehmen. Der ursprüngliche Fertigstellungstermin des größten Krankenhausneubaus in Dänemark wurde um fünf Monate verschoben.

„Es ist fantastisch, dass so viele Handwerker beim Richtfest dabei sind und ich ihnen für ihren großen Einsatz beim Bau des größten Krankenhausneubaus in Dänemark danken kann“, erklärte die Vorsitzende der Region Süddänemark, Stephanie Lose (Venstre), am Montag in Odense an der Baustelle des neuen Hospitals, in dem vor allem auch Spezialbehandlungen an Patienten aus der gesamten Region einschließlich Nordschleswigs sowie Schwerverletzte künftig versorgt werden.

Standort von Wissenschaft und Forschung

Eine wichtige Funktion der Uniklinik sind außerdem die wissenschaftliche Forschung und die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses.

Die Regionsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre), die neunjährige Silje und Gesundheitsminister Magnus Heunicke, umrahmt von Bauhandwerkern, vollendeten ein Lego-Modell des in knapp einem Jahr fertigen neuen Universitätshospitals Odense während des Richtfestes des 8,4-Milliarden-Projektes. Foto: Region Syddanmark / Karen Tuxen Hedegaard

Ebenso wie der ebenfalls anwesende Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Sozialdemokraten) ging Stephanie Lose nicht auf die verspätete Fertigstellung des 8,4 Milliarden Kronen teuren Neubauprojekts ein, das mit einer eigenen „Servicestadt“ geplant nicht nur die bisherige Universitätsklinik ersetzen soll, sondern auch eine Großküche und ein Zentrallager beherbergen wird.

Corona sorgte für Verzug

Im Spätsommer 2023 wird das Baukonsortium JV CMB/Itenera entsprechend einer Vereinbarung im Juli dieses Jahres den 284.000 Quadratmeter umfassenden Neubaukomplex an die Region übergeben. Die Region hat die Verspätung akzeptiert, die als Folge der Covid-19-Pandemie eingeordnet wurde. Die Bauarbeiten verzögerten sich nach größeren Corona-Ausbrüchen in der Mitarbeiterschaft auf der Baustelle. Neben dem Gesundheitsminister sprachen auch der Vorsitzende des Innovationsausschusses des Regionsrates, Carsten Uno Petersen (Sozialdemokraten), und der Direktor des Bauunternehmens OHTP I/S, Simone Bonauguro.

Aus der Vogelperspektive sind die Ausmaße der neuen Uniklinik in Odense erkennbar, die ab Herbst 2021 auch Patienten aus den nordschleswigschen Kommunen zur Verfügung steht. Foto: Region Syddanmrk

Anschluss an Stadtbahn

Karsten Uno Petersen würdigte insbesondere die Anbindung des neuen Krankenhausstandortes an die neue Stadtbahn in Odense. So ist die Klinik auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser erreichbar als die bisher genutzte Klinik. „Die Infrastruktur ist ein wichtiges Thema, wenn wir über Krankenhäuser sprechen“, so Petersen und fügte hinzu: „Es freut mich schon jetzt zu sehen, dass die Gleise durch den Bereich des Krankenhauses führen. Das beweist, wie leicht es künftig für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende wird, das Krankenhaus zu erreichen.“ Er wies auch auf die interne Infrastruktur im Hospital hin, die einen Tunnel zwischen der „Servicestadt“ und dem Krankenhaus einschließt, als einem zentralen Strang zum Transport von Arzneimitteln, Essen, Bettzeug, Kleidung oder Operationsausrüstung.

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