Coronavirus

Die Region hat nicht genügend Tests für ihr Personal

Die Region hat nicht genügend Tests für ihr Personal

Die Region hat nicht genügend Tests für ihr Personal

ritzau/gn
Vejle/Nordschleswig
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Die Region Süddänemark kann nicht, wie geplant, das gesamte Gesundheitspersonal testen. Foto: Ida Marie Odgaard, Ritzau Scanpix

Die Region Süddänemark kann ihre Mitarbeiter nicht auf den Coronavirus testen. Eine Lieferung von Reagenzgläsern ist ausgeblieben.

Die Region Süddänemark kann nicht, wie geplant, das gesamte Gesundheitspersonal auf den Coronavirus testen. Es würden Reagenzgläser fehlen. Die Region hat die laufenden Tests daher abgebrochen, heißt es in einer Pressemitteilung der Region Süddänemark.

Dabei hatte das Gesundheitsministerium erst diese Woche neue Maßnahmen eingeführt, damit erkranktes Gesundheitspersonal in Schlüsselpositionen oder Mitarbeiter mit Symptomen getestet werden konnten.


Patienten im Mittelpunkt

Aufgrund der nun vorübergehenden fehlenden Kapazität werde die Region Süddänemark erkrankte Patienten in den Mittelpunkt stellen, statt Personal im Krankenhauswesen sowie in Pflegeheimen und in der Heimpflege.

„Ich habe Verständnis dafür, dass Mitarbeiter im Gesundheitswesen unsicher sind und sich Sorgen über die eigene Gesundheit machen und darüber, ob sie infiziert sind oder andere mit dem Virus infizieren können“, sagt Stephanie Lose (Venstre), Vorsitzende der Region Süddänemark und des Interessenverbandes der Regionen, Danske Regioner.

Neue Lieferung

Die Region müsse allerdings wegen der Knappheit priorisieren, und nicht alle Mitarbeiter hätten den Wunsch gehabt, getestet zu werden, erklärte Lose.

Die Region arbeite daran, so schnell wie möglich neue Reagenzgläser zu bekommen, nachdem die versprochene Lieferung von Roche Diagnostics ausgeblieben ist.

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