Erntezeit

Nur wenige Brände während der Erntezeit

Nur wenige Brände während der Erntezeit

Nur wenige Brände während der Erntezeit

Paul Sehstedt
Kopenhagen
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Laut einer vorläufigen Bilanzierung der Versicherungsgesellschaft Topdanmark sind in der zu Ende gehenden Erntesaison bisher nur rund 50 Brände entstanden. Foto: Karin Riggelsen

Die dänischen Landwirte beugen vor und nehmen Löschwasser mit auf die Felder

Die Ernte ist fast abgeschlossen und die Versicherungsgesellschaft Topdanmark bilanziert bereits jetzt, dass nur rund 50 Brände während der Erntezeit entstanden sind.

Nachdem 2018 rekordverdächtig rund 90 Brandschäden gemeldet wurden, ein Höchststand im Laufe von zehn Jahren, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf rund 50.

Der schnelle Löscheinsatz, den die Landwirte selbst ausführen, verhindert laut Topdanmark Totalschäden bei Mähdreschern und Strohpressen. Auch wird bei Ernteeinsätzen vermehrt Löschwasser mitgeführt, um eventuelle Flächenbrände schnell ersticken zu können.

Die meisten Feldbrände entstehen in Verbindung mit einem Feuer in einer Erntemaschine.

Mähdrescher werden häufig mit automatischen Feuerlöschanlagen aus- und zum Teil auch nachgerüstet. „Wir sehen zunehmend, dass unsere landwirtschaftlichen Versicherungskunden ihre Maschinen brandtechnisch schützen, und das begrenzt die Schadensfälle deutlich“, erklärt Gunnar Anderson von Topdanmark.

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