Thema der Woche: Kommunalwahl

So hat die Schleswigsche Partei früher abgeschnitten

So hat die Schleswigsche Partei früher abgeschnitten

So hat die Schleswigsche Partei früher abgeschnitten

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Apenrade/Aabenraa
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Bei der jüngsten Kommunalwahl konnte die Schleswigsche Partei lediglich in der Kommune Sonderburg einen Zuwachs an Stimmen erzielen. Foto: Karin Riggelsen

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„Der Nordschleswiger“ nimmt die Kommunalwahl 2021 zum Anlass, um zu untersuchen, wie die Partei der deutschen Minderheit in Nordschleswig bei den vorherigen Wahlen abgeschnitten hat.

9.708 – so viele Stimmen hat die Schleswigsche Partei (SP) bei den jüngsten Kommunalwahlen 2017 erhalten. Vier Jahre zuvor waren es 8.620. Die Partei der deutschen Minderheit in Nordschleswig hat in drei von vier Kommunen einen Rückgang an Kreuzen einstecken müssen: In Apenrade (Aabenraa) gab es ein Minus von 788, in Hadersleben (Haderslev) ein Minus von 158 und in Tondern (Tønder) ein Minus von 381 Stimmen. Lediglich in der Kommune Sonderburg (Sønderborg) verzeichnete die SP einen Zuwachs von 2.415 Stimmen.

2017 trat die SP mit insgesamt 59 Kandidatinnen und Kandidaten in den vier Kommunen Apenrade, Hadersleben, Tondern und Sonderburg zur Wahl an, wovon 19 Frauen und 40 Männer waren. Zum Vergleich: 2013 hatten sich 64 Personen für die Partei in den vier nordschleswigschen Kommunen zur Wahl gestellt.

Bei der Kommunalwahl 2015 hat die Schleswigsche Partei nur 4.297 Stimmen erhalten, in den darauffolgenden Jahren ist die Gesamtzahl der Kreuze für die Minderheitenpartei stets gestiegen.

Ob die SP an dem Aufwärtstrend festhalten und in den nordschleswigschen Kommunen die Wählerinnen und Wähler von sich überzeugen kann, wird sich am 16. November bei der Kommunalwahl 2021 zeigen.

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