Haushalt

Regierung und DF sichern Mittel für digitales Angebot der Minderheit

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Kopenhagen/Apenrade
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Den Nordschleswiger gibt es in vielen Formen.
Foto: DN

In ihrem Haushaltsbeschluss haben sich Regierung und Dänische Volkspartei darauf geeinigt, dass Der Nordschleswiger in den kommenden vier Jahren finanziell beim Ausbau des digitalen Angebotes unterstützt wird.

Mit Zuschüssen von je 1,7 Millionen Kronen in den Jahren 2018 und 2019 und 2,3 Millionen Kronen in den Jahren 2020 und 2021 wird „Der Nordschleswiger in Hinblick auf elektronische Vermittlung für die deutsche Minderheit” im Haushalt berücksichtigt. Das stand am Freitagabend fest, nachdem sich Regierung und Dänische Volkspartei auf den Haushalt für 2018 geeinigt hatten.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die dänische Politik der deutschen Minderheit bei der notwendigen Digitalisierung unter die Arme greift. Es ist eine große Aufgabe, die wir nicht selbst bewältigen können. Daher haben wir einige Jahre lang - Minderheitensekretariat, BDN und Der Nordschleswiger - an einer Lösung gearbeitet und haben dabei gute Unterstützung aus dem Folketing bekommen. Jetzt können wir im digitalen Bereich nachlegen, was heute notwendig ist, wenn wir mit unseren Nachrichten eine größere Reichweite erreichen wollen”, so der Chefredakteur des Nordschleswigers, Gwyn Nissen.

Unter dem Punkt „Stärkung des dänischen Kulturerbes” sind zudem aus nordschleswigscher Sicht die Renovierung des Hangars im Soldaterskoven bei Tondern für drei Millionen Kronen und die finanzielle Unterstützung für die Grenzland-Feierlichkeiten im Jahre 2020 berücksichtigt. Letztere werden mit zwei Millionen Kronen 2018 und jeweils vier Millionen Kronen in den Jahren 2019 und 2020 unterstützt.

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