Gesundheitswesen

Neue Universitätsklinik in Odense erst im August 2023 fertig

Neue Universitätsklinik Odense erst im August 2023 fertig

Neue Universitätsklinik Odense erst im August 2023 fertig

Odense/Vejle
Zuletzt aktualisiert um:
Der Neubau des Odenser Universitätshospitals präsentierte sich im Juni 2021 als stattlicher Gebäudekomplex. Fertiggestellt wird das Projekt aber mit Verspätung. Foto: NytOUH

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Die Folgen der Corona-Pandemie behindern Arbeiten auf der Baustelle. Die Region Süddänemark und das Bauunternehmen JV CMB/Itinera haben eine um fünf Monate verzögerte Übergabe vereinbart.

Die Corona-Pandemie hat die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Universitätshospitals in Odense ausgebremst. Nachdem das Unternehmen JV CMB/Iterna die Region Süddänemark über die Probleme unterrichtet hatte, die Gebäude zum bisher geltenden Termin der Übergabe fertigzustellen, wurde eine um fünf Monate verzögerte Vollendung des Neubaus vereinbart.

Italienisches Konsortium im Einsatz

Das italienische Konsortium hat sich gegenüber der Region Süddänemark vertraglich verpflichtet, das Bauwerk im August 2023 fertigzustellen. Der Vorsitzende des Investitions- und Innovationsausschusses des Regionsrates Süddänemark, Karsten Uno Petersen (Sozialdemokraten), erklärte, dass „Covid-19 weiterhin eine Rückkehr zu normalen Arbeitsgängen erschwert“, daran könnten weder die Region noch das Unternehmen etwas ändern. Die neue Universitätsklinik liegt in Nachbarschaft zur Universität in Odense. Das Gebäude wird mit 2,4 Hektar Solarzellen zur Stromversorgung ausgestattet. Der Neubau wird zu einem Preis von 2,8 Milliarden Kronen errichtet.

Bis zu 1.700 Menschen auf der Baustelle

Auf der Baustelle sind zeitweise 1.700 dänische und ausländische Beschäftigte im Einsatz. Das neue Hospital mit modernster Technik wird nach der Fertigstellung über 730 Betten und 52 Operationsräume verfügen. Das Hospital wird auch für die Behandlung von Patientinnen und Patienten in den Kommunen Nordschleswigs zuständig sein. Dänische Unternehmen hatten sich aus der Ausschreibung des Riesenprojektes zurückgezogen.

Mehr lesen