Corona-Maßnahmen

Hækkerup: Wiedereröffnung wird mit Opfern verbunden sein

Hækkerup: Wiedereröffnung wird mit Opfern verbunden sein

Hækkerup: Wiedereröffnung wird mit Opfern verbunden sein

Ritzau/nb
Kopenhagen
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Justizminister Nick Hækkerup (Soz.) wird am Dienstagnachmittag die geplante Wiedereröffnung der Gesellschaft mit den übrigen Parteien erörtern. (Archivfoto) Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Die sich abzeichnende Wiedereröffnung der Gesellschaft wird zu einer steigenden Zahl an Corona-Patienten in den Krankenhäusern führen, räumt der Justizminister im Vorfeld der politischen Beratungen zur Umsetzung der Pläne ein.

Sich zweimal wöchentlich testen zu lassen werde alles entscheidend sein für die geplante Wiedereröffnung der Gesellschaft, unterstreicht Justizminister Nick Hækkerup (Soz.) ein weiteres Mal.

Gemeinsam mit Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) wird er im Laufe des Dienstags die Empfehlungen der Behörden für eine schrittweise Wiedereröffnung der Gesellschaft mit den Vorsitzenden der übrigen im Folketing vertretenen Parteien erörtern.

Entscheidung schwierig

Hækkerup hebt hervor, dass die Wiedereröffnung zu einer steigenden Zahl an Patienten führen würde, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, weshalb es nicht leicht sei, eine Entscheidung zu fällen.

Steigende Zahl an Covid-19-Patienten erwartet

„Wenn wir den Empfehlungen der Behörden folgen, bedeutet das, dass wir Mitte April mit ungefähr 870 Patienten in den Krankenhäusern rechnen müssen, die mit Covid-19 infiziert sind. Das sind erheblich mehr als heute. Das ist es, was die Berechnungen der Experten zeigen. Es sind viele“, schreibt Hækkerup auf Facebook.

„Aber es muss auch gesagt werden, dass mit einer steigenden Zahl an Patienten in den Krankenhäusern gerechnet werden muss, selbst wenn wir nichts unternehmen. Das ist der Virusmutation B117 geschuldet. Voraussetzung für die Berechnungen und Empfehlungen ist, dass sich die Leute testen lassen“, so der Minister weiter.

Ohne regelmäßige Tests droht markanter Anstieg

Sofern sich nicht alle regelmäßigen Tests unterziehen, würde dies zu einer erheblichen Verschärfung der Situation führen. „Deshalb ist es sehr wichtig, dass sich Schüler und Lehrer, die jetzt zurück an die Schulen kommen, zweimal wöchentlich testen lassen, genauso wie es wichtig ist, dass die Angestellten in Geschäften, die zurück zur Arbeit kommen, sich zweimal die Woche testen lassen“, schreibt Hækkerup.

Der Minister unterstreicht, die Haltung der Regierung sei, dass sich Schüler und Lehrer der unteren Jahrgangsstufen verpflichtend zweimal in der Woche testen lassen sollen.

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