Coronavirus

Einreisebestimmungen bis 20. April verlängert

Einreisebestimmungen bis 20. April verlängert

Einreisebestimmungen bis 20. April verlängert

kj
Kopenhagen/Nordschleswig
Zuletzt aktualisiert um:
Grenzkontrollen in Pattburg (Padborg) im März 2021 Foto: Karin Riggelsen

Wie das Außenministerium mitteilt, werden die geltenden Einreisebestimmungen bis Ende April nicht gelockert.

Die aktuellen Reisebeschränkungen werden grundsätzlich bis zum 20. April 2021 verlängert, ebenso wie die verschärften Einreisebestimmungen an der deutsch-dänischen Grenze.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Außenministeriums hervor. So sind bei der Einreise immer noch ein triftiger Grund und die Vorlage eines Negativtests Voraussetzung.

Dritte Welle in anderen Ländern

Die Infektionsraten in der EU und im Schengen-Raum sind in den vergangenen Wochen stetig gestiegen, und mehrere Länder sind derzeit von einer dritten Infektionswelle betroffen.

Dänemark ist in einer besseren Situation als die meisten anderen Länder Europas. Die Regierung will dies sicherstellen. Anhaltende Reisebeschränkungen sind ein wesentliches Element bei den Bemühungen, die Ausbreitung der Infektion zu kontrollieren, heißt es in der Pressemitteilung.

Corona-Pass als wichtige Maßnahme

Die Regierung arbeitet darauf hin, Reisen mit einem Corona-Pass zu ermöglichen.

Es wird erwartet, dass Impfungen und die Einrichtung eines Corona-Passes eine zentrale Rolle bei der Wiedereröffnung des Reiseverkehrs spielen werden.

Der dänische digitale Corona-Pass befindet sich in der Entwicklung und wird voraussichtlich im Mai fertig sein. Gleichzeitig wird in der EU über ein gemeinsames Zertifikat verhandelt, das Reisen ermöglicht. Die Regierung drängt darauf, dass die gemeinsame EU-Lösung noch vor dem Sommer fertig ist.

Vor diesem Hintergrund werden der Außen- und der Justizminister die Parteien, die hinter den Wiedereröffnungsplänen stehen, nach Ostern zu politischen Gesprächen zusammenrufen, um eine breite Verständigung darüber zu erreichen, wie die Reisebeschränkungen künftig aussehen sollen. Ziel ist es, bis zum 15. April eine Einigung zu finden.

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