Generalkonsulat

Engelbrecht: Løkke sollte sich für Flensburg-Dilemma entschuldigen

Engelbrecht: Løkke sollte sich für Flensburg-Dilemma entschuldigen

Engelbrecht: Løkke sollte sich für Flensburg-Dilemma entschuldigen

Apenrade/Aabenraa
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Benny Engelbrecht
Benny Engelbrecht Foto: Scanpix

Er wollte einen politischen Generalkonsul. Bekommen hat er Zwietracht und viel Kritik. Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen sollte sich für die Flensburg-Posse entschuldigen, meint jetzt der ehemalige Steuerminister Benny Engelbrecht.

Er wollte einen politischen Generalkonsul. Bekommen hat er Zwietracht und viel Kritik. Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen sollte sich für die Flensburg-Posse entschuldigen, meint jetzt der ehemalige Steuerminister Benny Engelbrecht.

Dänemarks Regierungschef Lars Lokke Rasmussen (Venstre) hätte zu den derzeit laufenden Jahrestreffen der dänischen Minderheit in Südschleswig kommen und sich für den Ablauf des Personalwechsels im dänischen Generalkonsulat in Flensburg entschuldigen müssen. Das meint laut DR Syd der Sonderburger Folketingsabgeordnete Benny Engelbrecht (Soz.). Der ehemalige Steuerminister und Ex-Vorsitzende des Südschleswig-Ausschusses im Folketing meint, „der gewöhnliche Südschleswiger hätte es nett gefunden, wenn ihnen bestätigt worden wäre, dass es nicht an ihnen liegt, und auch nicht am jetzigen Generalkonsul Henrik Becker-Christensen. Es handelt sich stattdessen um ein regierungsinternes politisches Spiel, das außer Kontrolle geraten ist“.

Henrik Becker-Christensen hat von der Regierung mitgeteilt bekommen, dass er im Herbst 2017 nach 19 Jahren abtreten muss. Lars Løkke Rasmussen hatte Bertel Haarder (Venstre) als Entschädigung dafür, dass er bei einer Regierungsumstellung seinen Ministerposten verlor, den Posten in Flensburg zugeteilt. Doch Haarder lehnte ab, als er erfuhr, dass Becker-Christensen seinetwegen entlassen wurde und dass dieser gerne weitergemacht hätte.

Løkke wollte die Äußerung Engelbrechts laut Danmarks Radio nicht kommentieren.

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