Nordische Filmtage als Brückenbauer

Festival schlägt Brücke zwischen Film und Verkehr

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Lübeck
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Lars Friis Cornett, Deutschland-Direktor von Femern A/S und Jesper Schou-Knudsen, Leiter der Kulturabteilung der Königlich Dänischen Botschaft, im Gespräch mit den Hauptdarstellern der deutsch-dänischen Koproduktion „In Krieg und Liebe“, Sebastian Jessen (Rolle: Esben) und Rosalinde Mynster (Rolle: Kirstine). Foto: Femern A/S

Bei den Nordischen Filmtagen Lübeck traf am Donnerstagabend beides zusammen. Grund war ein Film aus Nordschleswig. „In Krieg und Liebe“ vereinte bewegte Bilder und einen Fernverkehr in Bewegung.

„In Krieg und Liebe“ hat am Donnerstagabend Verkehrspolitik, Grenzlandgeschichte und Filmkunst aus dem deutsch-dänischen Grenzland miteinander vereint. Das Erste-Weltkriegs-Drama aus Nordschleswig feierte bei den Filmtagen Lübeck Festivalpremiere. Tunnel-Bauherr Femern A/S kam mit Vertretern der Königlich Dänischen Botschaft, Festivalgästen und dem Filmteam zum ganz besondere Brückenschlag in Film und Fernverkehr zusammen.

Die Nordischen Filmtage in Lübeck stellen seit 1956 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Skandinavien, Finnland, Island und dem Baltikum vor. Sie laufen aktuell noch bis zum 4. November.

„Als Kind des Grenzlandes und Teil der deutschen Minderheit in Dänemark habe ich schon früh gelernt, wie wertvoll eine gute deutsch-dänische Verständigung ist“, so Lars Friis Cornett, Direktor von Femern A/S in Deutschland, der in Nordschleswig aufgewachsen ist.

So wie die Nordischen Filmtage Skandinavier und Deutsche näher zusammenbringen, sorge auch die geplante Fehmarnbelt-Verbindung für engere Anbindung zwischen Deutschland und Skandinavien. „Der Fehmarnbelt-Tunnel wird Deutschland und Dänemark noch stärker verbinden.“

Lübecks Kultursenatorin Kathrin Weiher im Gespräch mit der Filmcrew der deutsch-dänischen Koproduktion „In Love and War“. V.l.n.r.: Jesper Schou-Knudsen (Leiter der Kulturabteilung der Königlich Dänischen Botschaft), Lars Friis Cornett (Deutschland-Direktor von Femern A/S), Ronnie Fridthjof (Produzent), Kathrin Weiher (Kultursenatorin der Hansestadt Lübeck), Sebastian Jessen (Rolle: Esben), Kasper Torsting (Regisseur), Carsten Bliddal (Königlich Dänischer Honorarkonsul in Lübeck). Foto: Femern A/S
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