Fixierungen

Mehr Zwangsmaßnahmen in dänischen Psychiatrien – nur in Süddänemark nicht

Mehr Zwangsmaßnahmen in dänischen Psychiatrien – nur in Süddänemark nicht

Mehr Zwangsmaßnahmen in dänischen Psychiatrien – nur in Süddänemark nicht

Kopenhagen
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Foto: dpa

Landesweit steigt die zahl der Fixierungen seit 2015 wieder an. In Süddänemark läuft der Trend in die andere Richtung – neuen Räumlichkeiten sei Dank.

Landesweit steigt die zahl der Fixierungen seit 2015 wieder an. In Süddänemark läuft der Trend in die andere Richtung – neuen Räumlichkeiten sei Dank.

Neue Zahlen der staatlichen dänischen Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen zeigen, dass in den psychiatrischen Kliniken des Landes wieder häufiger Patienten Zwangsmaßnahmen unterzogen werden. Das berichtet Danmarks Radio.

Meist geht es dabei um Fixierungen. 2014 hatten Gesundheitsbehörde und Regionen vereinbart, die Zahl der Fixierungen zu halbieren. Doch nach einem kleinen Minus 2015 hat sich die Zahl der Zwangsmaßnahmen wieder erhöht. Landesweit gab es 2016 bei 6,3 Prozent der Patienten Fixierungen.

Aus der Region Süddänemark gibt es allerdings positive Nachrichten. Dort wurden deutlich weniger Patienten mit Gurten zu ihrem eigenen Schutz in ihren Betten fixiert. Hintergrund ist dabei die Inbetriebnahme neuer Räumlichkeiten in den psychiatrischen Krankenhäusern, die so eingerichtet sind, dass es mehr Nähe zwischen Personal und Patienten gibt. So kann viel öfter auf Zwang verzichtet werden.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“