Schutzmaßnahmen

Behörden: Recyclinghöfe können wieder öffnen

Behörden: Recyclinghöfe können wieder öffnen

Behörden: Recyclinghöfe können wieder öffnen

Kopenhagen/Apenrade
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Mancherorts stapeln sich die Abfallsäcke – auch dort, wo sie nicht hingehören. (Archivfoto) Foto: Hans Krag

Seit dem 11. März sind die Anlagen geschlossen und in vielen Gärten und Schuppen der Menschen in Dänemark stapeln sich die Gartenabfall-Säcke. Diese Berge können nun abgetragen werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die in Dänemark „Genbrugspladser“ genannten Recyclinghöfe wieder die Tore für private Nutzer öffnen. Das haben die Gesundheitsbehörden einer Pressemitteilung des Dachverbandes der dänischen Kommunen (KL) zufolge entschieden.

Seit dem 11. März waren die Recyclinghöfe im Zuge mit einer Reihe anderer Maßnahmen geschlossen worden. Seither war KL mit den Behörden im Dialog, da es vielerorts zu Problemen mit Abfall kam – nicht nur mit Gartenabfällen, sondern auch mit umweltschädlichem Abfall und gewöhnlichem Hausmüll, der in der Landschaft entsorgt wurde.

Ab Dienstag sollen die Recyclinghöfe wieder öffnen

Die Behörde für Patientensicherheit ist nun zu dem Schluss gekommen, dass es vertretbar wäre, die Höfe zu öffnen, wenn sichergestellt ist, dass die Bürger, die sie nutzen, Abstand voneinander und zum Personal halten.

Vor dem Hintergrund dieser Einschätzung empfiehlt KL den Kommunen jetzt, die Plätze ab dem 31. März wieder zu öffnen – mit voller Belegschaft.

„Für uns war es entscheidend, dass eine Wiederöffnung der Recyclinghöfe gesundheitsmäßig vertretbar war“, so der Vorsitzende des KL-Ausschusses für Umwelt und Versorgung, Jacob Bjerregaard, in der Pressemitteilung.

„Die übergeordnete Überlegung dieser Tage ist, dass wir die Ansteckung so sehr wie möglich begrenzen müssen. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir die richtigen Verhaltensregeln aufstellen und den Empfehlungen der Behörden folgen, wenn die Plätze wieder öffnen“, sagt er.

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