Danmarks Naturfredningsforening

Zwei zweifelhafte erste Plätze für Apenrade

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Nirgends wurde beim Ren Dag mehr Müll gesammelt als in Apenrade. Foto: dpa

Bei der „Ren Dag”-Aktion sind in Apenrade mehr als 10 Tonnen Müll gesammelt worden: Absolute Spitze in Dänemark. Auch eine weitere Statistik führt die nordschleswigsche Kommune an.

Ob es Grund zur Freude darüber gibt, dass die Kommune Apenrade gleich in zwei Statistiken des dänischen Naturschutzbundes, Danmarks Naturfredningsforening, an erster Stelle liegt, darüber kann durchaus gestritten werden. Bei der „Ren Dag”-Aktion in der Kalenderwoche 16 wurde nirgends in Dänemark mehr Müll aus der Natur gesammelt als in der Kommune Apenrade. 10.285 Kilogramm brachte der gesammelte Müll auf die Waage. Wenn es daran liegt, dass die Apenrader sich besonders fleißig an der Aktion beteiligt haben, ist es ja positiv. Liegt es aber daran, dass in der Kommune Apenrade bedeutend mehr Müll in der Natur abgeladen wird, dann ist der erste Platz doch eher besorgniserregend. Platz zwei und drei gehen in der Statistik übrigens an die Kommunen Ballerup (7.562 Kilogramm) und Kopenhagen (6.910 Kilogramm).

Dass in Apenrader bedauerlicherweise mehr Müll in der Natur zu finden ist, dafür ist die zweite Statistik zumindest ein Indiz, die ebenfalls von der Kommune Apenrade angeführt wird. Hier wurden 10.492 Getränkedosen eingesammelt. Auf Rang zwei liegt die Kommune Viborg mit 5.415 gesammelten Dosen. Mit 3.646 Dosen liegt die Kommune Ringkøbing-Skjern auf Platz drei.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Venstre-Wellen“