Fasching

Wenn „Mars“ und „Miele“ den Laufsteg erobern

Wenn „Mars“ und „Miele“ den Laufsteg erobern

Wenn „Mars“ und „Miele“ den Laufsteg erobern

Apenrade/Aabenraa
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Zwei „fabelhafte“ Wesen: Meerjungfrau und Einhorn Foto: Jan Peters

Lebhaft feierten die Kinder im Hort der Deutschen Privatschule Apenrade das Faschingsfest. Die beste Verkleidung wurde prämiert, und natürlich wurde auch die „Katze aus der Tonne“ geschlagen.

„Das wird eine schwere Wahl“, sagte Stephan Gottschalck. Er ist einer der Mitarbeiter im „Kind im Mittelpunkt“ (KiM), dem Hort, der der Deutschen Privatschule Apenrade (DPA) angeschlossen ist. Er hatte zusammen mit seinen Kollegen die Aufgabe, die besten drei Kostüme zu finden, die die Kinder beim KiM-Fasching am Mittwochnachmittag trugen.

Trugen die besten Kostüme: Noémi, Jalte und Emily Foto: Jan Peters

Zuvor präsentierten die unter anderem als Prinzessin, Cowboy, Piraten, Ninjas oder Sportler verkleideten Kinder ihre Kostüme auf dem improvisierten Laufsteg. Mit einer Medaille für ihre Verkleidung wurden schließlich Noémi, verkleidet als Miele-Waschmaschine, Emily, sie war ein Marienkäfer, und Jalte, der als Mars-Riegel gekommen war, ausgezeichnet. Pädagoge Gottschalck erklärte jedoch, dass „die Wahl schwer gewesen und sehr knapp ausgefallen ist, bei so vielen tollen Kostümen“.

Vorklässlerin Martha schlug die Tonne entzwei und wurde „Katzenkönig“. Foto: KiM
Hajo (l.) wurde der „Katzenkönig“ und „Katzenkönigin“ Sophus. Foto: KiM

Zu der Faschingsfeier gehörte auch die dänische Tradition, die „Katze aus der Tonne zu schlagen“ (slå katten ud af tønnen). Hier zeigten sich zwei Schüler besonders „schlagfertig“. In zwei Gruppen, 0. bis 2. sowie 3. bis 5. Klasse, schlugen die Kinder auf die hölzerne Tonne ein, die mit leckeren Süßigkeiten gefüllt war. „Normal dauert das bei uns immer recht lange, bis die Tonne bricht“, berichtete KiM-Leiterin Marion Köstlin, doch das war in diesem Jahr anders: „Schon nach wenigen Minuten Schlagen ergossen sich die Leckereien auf den Boden“, erzählte sie. Da seien wohl einige sehr kräftige Kinder dabei gewesen, so die Vermutung. „Katzenkönig“ bei den 0.- bis 2.-Klässlern wurde Martha aus der Vorklasse. Bei den älteren Schülern „erschlug“ sich Hajo den Titel.

Lukas war derjenige, der die Tonne schlug, bevor sie beim nächsten Schlag von Martha „die Katze aus der Tonne“ ließ. Er wurde „Katzenkönigin“. Foto: KiM

Neben Kostümwettbewerb und „Katze aus der Tonne schlagen“ wurde mit viel Freude getanzt, gesungen und gespielt, so unter anderem „Stopptanz“. Und traditionell gab es gefüllte Krapfen (Fastelavnsboller), die sich die Kinder schmecken ließen.

Auch draußen tobten sich die Kinder aus. Foto: Jan Peters
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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