Deutsche Minderheit

Weihnachtsüberraschung für die Mitglieder des Mittwochstreffs

Weihnachtsüberraschung für die Mitglieder des Mittwochstreffs

Weihnachtsüberraschung des Mittwochstreff

Apenrade/Aabenraa
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Auf einer Vorstandssitzung wurden die Weihnachtsgrüße gepackt. Das Foto zeigt Gabriele Andersen und Heike Sigel-Glockow. Foto: Heidi Ullrich

Der Vorstand teilte 95 Weihnachtsgrüße persönlich aus. Für die älteren Mitglieder gab es zusätzlich einen Kalender.

Weil in diesem Jahr so vieles nicht stattfinden konnte und auch die Weihnachtsfeier abgesagt werden musste, hat der Vorstand des Apenrader Mittwochstreffs seinen 95 Mitgliedern in diesem Jahr einen Weihnachtsgruß geschrieben. Für die älteren Mitglieder gab es in diesem Jahr obendrein einen Sozialdienstkalender anstelle des üblichen Weihnachtssterns.

Die Rückmeldungen auf diese Traditionsänderung war durchweg positiv. Die Kalender halten sich länger „frisch“ als die meisten Weihnachtssterne, die nach einigen Wochen trotz guter Pflege doch häufig ihre roten Blätter und damit ihren Reiz verlieren.

Statt die vielen Umschläge mit der Post zu verschicken, haben die Vorstandsmitglieder den dicken Packen unter sich aufgeteilt, um die Briefe persönlich abzugeben.

Nicht alle Mitglieder waren zu Hause und so wurde der Umschlag nur durch den Briefschlitz geschoben.

Lohnende Aktion

„Bei den entfernt wohnenden Mitgliedern kam es vor, dass ich mich vorher angekündigt hatte und so gab’s Kaffee und einen kleinen Schnack“, erzählt Vorstandsmitglied Heike Sigel-Glockow und schildert stellvertretend einen Besuch bei einem weiblichen Mitglied:

„Wie herrlich war es, in ihrer Küche zu sitzen und gemeinsam die vielen frischen Sprüche zu lesen, darüber zu plaudern und zu lachen. In ihrem Gesicht entdeckte ich da die junge Frau und meine auch manchmal auch das kleine Mädchen erkannt zu haben, das sie mal war. Das Strahlen ist noch da und hat mich gewärmt“, betont Heike Sigel-Glockow.

Die Küchenspruchsammlung eines weiblichen Mittwochstreff-Mitglieds bot reichlich Stoff zum fröhlichen Plaudern und Lachen. Foto: Heike Sigel-Glockow

Sie will nicht verheimlichen, dass die Weihnachtsgruß-Tour durchaus mit viel Arbeit verbunden war. „Es hat sich aber gelohnt“, ist sie überzeugt. Finanziell für den Verein, weil auf diese Weise ganz viel Portogeld gespart wurde. Vor allem aber menschlich und zwar sowohl für die Mitglieder als auch für die „Postboten“.

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