Højskoletage

Vorfreude geschürt und Spuren hinterlassen

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Kalö/Kalvø
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Pastorin Marie Louise Odgaard Møller mit Kollege Claus Helsbøl Foto: Privat

Der Veranstalter der Højskoletage auf Kalö, Claus Helsbøl, zieht ein Fazit. Der Besuch bei Marcussen og Søn kam gut an.

Auf Kalö haben die Højskoletage Ende August erneut stattgefunden. Der frühere Pastor auf Röm, Claus Helsbøl, Initiativträger der Bildungswoche, hatte eingeladen.

An allen Tagen hießen zehn wehende Dannebrogflaggen die Besuchenden an der Einfahrt zur Insel willkommen.
Die Sonne strahlte, die Besuchenden genossen dies und die anderen guten Verhältnisse im Badehotel.

Thema war in diesem Jahr „Spuren hinterlassen“ (at sætte spor). Dies wurde von vielen Seiten beleuchtet. Täglich wurde zum morgendlichen Gesang gesammelt, angeleitet und durch Erzählungen ergänzt von Sängerin und Organistin Anette Kjær.

Honigdepots anlegen

Helsbøl leitete ein mit der Aufforderung, Honigdepots anzulegen. Er zitierte Tøger Seidenfaden, den inzwischen verstorbenen Chefredakteur der Zeitung Politiken: „Honigdepots sind was Gutes, etwas, worauf man sich freut. Das kann eine gemütliche Stunde mit der Familie sein, oder ein Buch (...) oder etwas anderes, auf das zu genießen man sich schon Tage vorher freut. Wenn einem so etwas fehlt, dann wird oft schon gleich nach dem Aufstehen alles grau.“

Vorträge wurden unter anderem gehalten von Autor Sten Kaalø aus Baulund und dem früheren Viborger Bischof Karsten Nissen (heute Apenrade). Hans Schlaikier, der frühere Direktor in der Reederei Jebsen, sprach ebenso wie Pastorin Marie Louise Odgaard Møller aus Bau. John Melchiorsen aus Hadersleben erzählte von seiner Zeit als Feldpastor in Afghanistan.

Ein Highlight war der Besuch bei Orgelbauer Marcussen og Søn in Apenrade. Hier berichtete Direktorin Claudia Zachariasen über die Firma und führte durch die Werkstatt. Im Anschluss gab Organist Olav Oussoren aus Hohe Kolstrup ein Konzert in der Nicolaikirche. Helsbøl freute sich über die zahlenstarke Teilnahme: „Als Veranstalter ist man immer froh über ein volles Haus.“

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