Generelle Zufriedenheit

Vom Glück, in Apenrade zu leben

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Die H.P. Hanssens Gade in Apenrade. Foto: JT

Zwei neue Untersuchungen zeigen, dass es der Kommune Apenrade gut geht. Die Kommune hat ein hohes Maß an Zufriedenheit unter den Bürgern.

Wie unterscheiden sich Stadt und Land, wer wohnt wo? Auf diese Fragen geben zwei neue Analysen der Region Süddänemark Antworten. Die Analyse „Landdistrikter i Aabenraa“ beschäftigt sich mit den drei größten Städten, den kleineren Städten und mit den Dörfern. Die Zahlen zeigen, dass es insbesondere im Umland um Apenrade gut geht, wogegen es im südlichen und westlichen Teil der Kommune etwas träger zugeht.

Philip Tietje (Venstre), Ausschussvorsitzender für die Entwicklung in Land und Stadt, ermuntert das zu einem neuen Handlungsplan: „Für uns ist es wichtig zu sehen, wie sich die einzelne Dorfgemeinschaft mit der Zeit entwickelt. So können wir im Dialog mit den Bürgern die besten Rahmenbedingungen für gesundes Wachstum in der gesamten Kommune schaffen.“ Und er fährt fort: „Zum Beispiel gedenken wir, die Möglichkeiten, die in der Nähe zu Schleswig-Holstein und Flensburg liegen, besser zu nutzen. Wir werden künftig weiter strategisch mit den ländlichen Gegenden arbeiten, und diese Analyse bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Auch der jährliche Rapport Kontur zeichnet ein positives Bild: So erklären sich 65,8 Prozent der Bewohner generell als zufrieden mit ihrem Dasein. „Apenrade ist ein strahlendes Beispiel dafür, dass die Menschen generell in kleineren Städten zufriedener sind als in Großstädten. Somit führt die Zentralisierung nicht zu besserer Lebensqualität. Beinahe umgekehrt“, freut sich Søren Rasmussen, der neue Vorsitzende des Ausschusses für regionale Entwicklung in Süddänemark. Im Vergleich antworten nur 56,5 Prozent der Kopenhagener auf die Frage, ob sie mit ihrem Dasein zufrieden sind, mit ja.

Apenrade zeichnet sich auch positiv aus, wenn es um die Entwicklung von Arbeitsplätzen und die Anzahl beschäftigter Gehaltsempfänger geht.
Tietje jedenfalls fühlt sich nach der Präsentation der Untersuchungen durchaus in seiner Arbeit bestätigt.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Eine Chance für DR“