Rettungsaktion

Viele spannende Ideen für Kalö und die Gjenner Bucht

Viele spannende Ideen für Kalö und die Gjenner Bucht

Viele spannende Ideen für Kalö und die Gjenner Bucht

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Gjenner/Genner
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Die Insel Kalö in der Bucht von Gjenner ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Foto: Ulrik Petersen/JV

Auf einer Bürgerversammlung in Gjenner Hoel wurden vier Arbeitsgruppen gebildet. Eine dieser Gruppen befasst sich mit einer besonderen Sauna, die ganz viel Bootsbauer-Know-how erfordert.

40 Teilnehmer, eine äußerst angeregte Diskussion und viele spannende Ideen sind die Stichworte einer Bürgerversammlung, die kürzlich im Pfannkuchenhaus von Gjenner Hoel durchgeführt wurde. Der Verein „Genner Bugt Netværk“ hatte eingeladen. Dessen erklärtes Ziel ist es, die kleine Insel in der Bucht von Gjenner am Leben zu erhalten.

Eis für Inselgäste

Nachdem die Pächter des dortigen Badehotels zum Jahresende endgültig aufgeben mussten und es dem Eigentümer der Immobilie offensichtlich noch nicht gelungen ist, Nachfolger zu finden, soll zumindest gewährleistet werden, dass die vielen Inselgäste, ob sie mit dem Boot, Fahrrad oder Auto auf das Eiland kommen, ein Eis essen können. Es eilt. Die Sommersaison steht unmittelbar bevor. Eine Arbeitsgruppe wurde beauftragt, verschiedene Lösungsideen auf ihre Machbarkeit hin zu überprüfen.

Insgesamt wurden auf der Bürgerversammlung vier solcher Arbeitsgruppen gebildet, die sich gezielt verschiedener Ideen annehmen.

Was sagen die Behörden zu den Ideen?

Die Anlage eines Wanderpfades vom Knivsberg die Küste entlang zum Strand von Gjenner hat sich eine dieser Gruppen zum Ziel gesetzt. Eine andere Gruppe befasst sich mit der Möglichkeit, zwischen der Halbinsel Loit und Kalö eine Seilfähre einzusetzen, um so das bereits gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz von Loit mit Kalö verbinden zu können. Dass sich die Idee bootsbautechnisch lösen lässt, steht dabei außer Frage. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es eher zu untersuchen, ob ein solches Unterfangen Chancen auf eine behördliche Genehmigung hätte.

Ähnlich ist das Thema der vierten Gruppe. Auf der Bürgerversammlung wurde die Idee einer schwimmenden Sauna geboren. Auch hier stellt sich der Arbeitsgruppe wohl nicht so sehr die Frage, ob sich so etwas machen lässt, sondern eher, ob die Behörden einem solchen Vorhaben grünes Licht geben würden.

Wer meint, den verschiedenen Arbeitsgruppen wichtigen Input geben zu können oder wer gar an der Arbeit mitwirken möchte, kann sich an Marianne Dalbøl Pedersen wenden. Die Architektin steht dem Netzwerk Gjenner Bucht beratend zur Seite und ist unter der Mailadresse marianne@stedse.dk zu erreichen.

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