Falck

Verwaiste Rettungswache soll verkauft werden

Verwaiste Rettungswache soll verkauft werden

Verwaiste Rettungswache soll verkauft werden

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
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Das Firmenemblem an der Hausfront dürfte bald weichen. Foto: Paul Sehstedt

Falck schließt den Standort Apenrade, weil die Mitarbeiter ihre Fahrzeuge am Wohnsitz stehen haben.

Seitdem Falck die Krankentransporte für die Region in Nordschleswig 2015 verloren hatte, stellt der dänische Rettungs- und Bergungsdienstleister seine interne Struktur grundlegend um. Nach der Schließung der Rettungswache in Sonderburg/Sønderborg wird nun auch der Standort Apenrade aufgegeben, und die Anlage am Lügumklosterweg soll verkauft werden.

„Unsere Mitarbeiter nehmen ihre Einsatz- und Personentransportfahrzeuge mit nach Hause, und dadurch ist die Wache überflüssig geworden“, erklärt Jens Møller Knudsen, Gebietsleiter von Falck, gegenüber dem „Nordschleswiger“.
„Falck leistet nur Straßenwachtaufgaben für Fahrzeuge unter 3.500 Kilogramm, da wir die Hilfe für den Schwerverkehr durch Subunternehmer ausführen lassen“, erläutert Møller Knudsen die Firmenstruktur. Große Bergungsfahrzeuge werden deshalb bei Falck nicht mehr benötigt, und somit sind auch die großen Garagen nicht mehr notwendig.

Die nicht mehr genutzt Rettungswache am Løgumklostervej soll verkauft werden, da die Mitarbeiter ihre Fahrzeuge mit nach Hause nehmen, um von dort aus zu ihren Einsätzen zu fahren. Foto: Paul Sehstedt

„Für den Bereich Apenrade stehen noch zwei Straßenwachtautos bereit, und für die Patientenbeförderung sind einige weitere Autos eingeteilt. Die Fahrer regeln beim Wachwechsel selbst die Fahrzeugübergabe.“

Die großzügig angelegte Falck-Wache, die jetzt zum Verkauf steht, verfügt über mehrere Carports, eine Waschhalle, eine kleinere Werkstatt sowie Büros und Personalräumlichkeiten.

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