Schwimmender Fackelumzug

Tauchklub sucht Fackelschwimmer

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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2017 nahmen nur fünf Mitglieder am weihnachtlichen Fackelschwimmen teil. In diesem Jahr dürfen es gerne mehr sein, wie hier beim traditionellen Neujahrsschwimmen am Bodensee. Foto: Ritzau Scanpix/Patrick Seeger /dpa/AFP

Möglichst viele Menschen sind aufgefordert, in Neoprenanzügen und mit Schwimmflossen ausgerüstet, am schwimmenden Fackelumzug im Apenrader Hafen teilzunehmen.

„Wir waren im vergangenen Jahr beim traditionellen Fackelschwimmen nur gerade einmal fünf Schwimmer im Wasser. Es wäre schön, wenn es in diesem Jahr mehr aktive Teilnehmer wären“, sagt die neue Vorsitzende des Apenrader Sporttaucherklubs, Ann-Marie Kensler. Sie fordert deshalb alle Apenrader – oder auch alle Interessierten von außerhalb – auf, bei dieser Veranstaltung am kommenden Sonntag, 9. Dezember, teilzunehmen.

Der Apenrader Sporttaucherverein

Der Apenrader Sporttaucherverein, Aabenraa Sportsdykkerklub, wurde am 17. Mai 1972 gegründet; das Vereinshaus liegt an der Adresse: Kystvej 29.
Der Verein hat derzeit etwa 50 erwachsene Mitglieder, davon sind 30 aktive Taucher. Hinzu kommen rund 50 Junioren. Der Tauchklub bietet regelmäßig Wassergewöhnungskurse für Kinder sowie Schnorchel- und Tauchkurse für Kinder und Erwachsene an.

Es war gar nicht so kalt

Sie selbst zählte im vergangenen Jahr erstmalig zu den aktiven Fackelschwimmern. „Ich war angenehm überrascht. Es war bei Weitem nicht so kalt wie befürchtet“, betont sie. Dennoch empfiehlt sie ganz klar das Tragen eines Neoprenanzugs „und gerne Schwimmflossen“, fügt sie hinzu. Ansonsten sei das Navigieren im Wasser schwierig, gibt sie ihre Erfahrungen gerne weiter.
Wer mitmachen möchte, muss weder Mitglied noch Taucher sein, sollte allerdings einhändig schwimmen können und selbst Neoprenanzug und Schwimmflossen mitbringen. Für Fackeln sorgt der Verein. Im Anschluss können sich die Teilnehmer und das Publikum im Vereinshaus bei Pförtchen, Glögg und heißem Kakao wieder aufwärmen. Der Treffpunkt ist am Sonntag um 16 Uhr das Vereinshaus (Kystvej 29, nördlich des Jachthafens gelegen).

Eine eigene Füllstation

Die Teilnehmer springen aber noch nicht gleich ins Wasser. Der Verein möchte den Besuchern erst noch seine neuesten Errungenschaften präsentieren. „Durch einen Zuschuss der Kommune Apenrade und durch Fördermittel verschiedener Stiftungen haben wir endlich einen neuen Kompressor anschaffen können. Der alte stammte aus dem Gründungsjahr des Vereins, also aus dem Jahr 1972. Es ist also erst der zweite Kompressor des Vereins. Darüber hinaus haben wir eine Continox-Anlage angeschafft“, erzählt Ann-Marie Kensler stolz. Vereinsmitglieder können ihre Druckflaschen an der Füllstation künftig selbst mit der korrekten Nitroxmischung auffüllen.

Die neue Füllstation

Um sich die Füllstation, bestehend aus Continox-Anlage und Kompressor, anschaffen zu können, hat der Tauchklub quasi einen Vorschuss von der Kommune Apenrade erhalten. Drei Jahre lang kann der Verein keine Zuschüsse mehr beantragen. Darüber hinaus gab es Zuschüsse vom „Jubilæumsfonden“, von der „DGI og DIFs foreningspulje“ und vom Freizeitrat.

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