Kunst

Swaantje Güntzel im Apenrader Kunsthandel

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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„Greetings from Aabenraa“ Foto: swaantje-guentzel.de

Auch die Werke von Gabriele Beismann und Jan Philip Scheibe sind wieder in der Stadt zu sehen.

Noch wird gestrichen und aufgeräumt im Apenrader Kunsthandel am Mutter Stahlboms Plads. Doch schon kommende Woche ist wieder geöffnet: Mit im Programm sind dann drei deutsche Kunstschaffende: Gabriele Beismann, Jan Philip Scheibe und Swaantje Güntzel.

Die besonders in Umweltfragen engagierte Performancekünstlerin Güntzel war in Apenrade auf mehreren Artweeks vertreten. Damals war sie unter anderem in der Performance „Plasticspehre“ zu erleben, bei der sie in der Fußgängerzone Abfall verteilte. Den hatte sie vorher am Süderstrand eingesammelt. In den Jahren zuvor hatte sie im Park von Schloss Brundlund mehrere Installationen, etwa „Urban Wild“, bei dem sie Hamster und Mäuse durch Plastiktunnel aus dem Tierhandel schickte.

Doch Güntzel hat auch Objekte geschaffen, etwa „Stomach Contents“: ein Brummkreisel gefüllt mit dem Mageninhalt eines auf Hawaii verendeten Albatros. Ab Montag sind einige ihrer Objekte sowie Fotos ihrer Performances im Apenrader Kunsthandel vertreten. Etwa das Objekt „Greetings from Aabenraa“ aus dem Jahr 2012. Hier sind in einer in Österreich handgefertigten Schneekugel am Strand bei Enstedt gefundete Gummikugeln zu sehen. Diese Kugeln sind Abfallprodukte aus der industriellen Reinigung.

Noch bis Sonntag ist Güntzels derzeitige Zusammenarbeit mit Jan Philip Scheibe „Preserved//Survival Gardening“ in Rheine zu sehen.

Gabriele Beismann, die ebenfalls aus Deutschland stammt, lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Apenrade. Auch sie ist ab Montag, 8. Januar, 14 Uhr, mit ihren Werken im Kunsthandel vertreten. Denn dann ist bei Anne Lildholdt Jensen und Martin Jensen im Kunsthandel alles wieder aufgeräumt und frisch gestrichen.

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