Lokalwirtschaft

Supermarkt reagiert kreativ auf Corona-Krise

Supermarkt reagiert kreativ auf Corona-Krise

Supermarkt reagiert kreativ auf Corona-Krise

Feldstedt/Felsted
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Karim Niazi
Foto: Privat

Der lokale Nahrungsmittelhändler hält die Türen nicht nur länger geöffnet, sondern bringt die Waren auch an die Haustür. Außerdem kaufen mehr Bürger in den lokalen Supermärkten ein. Der Geschäftsführer erklärt, warum.

Die Menschen sollen den Kontakt untereinander soweit möglich vermeiden, heißt es von der dänischen Regierung. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Für die Supermärkte ist das eine Herausforderung.

Längere Öffnungszeiten

Der Spar-Supermarkt in Feldstedt hat auf die Herausforderung mit erweiterten Öffnungszeiten reagiert. „Wir wollen den Kundenstrom auf einen möglichst langen Zeitraum verteilen, sodass beispielsweise nicht so viele zur selben Zeit um 16 Uhr im Geschäft sind“, berichtet Geschäftsführer Karim Niazi. Statt von 7 bis 19 Uhr ist der Supermarkt nun von 6.30 bis 20 Uhr geöffnet.

Kostenloser Lieferservice

Doch der Supermarktchef hat ebenfalls mit einer weiteren Maßnahme auf die derzeitige Situation reagiert und will den Feldstedtern damit helfen. „Wir bieten nun einen kostenlosen Lieferservice für diejenigen an, die das Haus nicht verlassen können, weil sie zu der Risikogruppe gehören oder krank sind“, erzählt Niazi. Das Angebot werde sehr gut angenommen, berichtet der Filialleiter und hofft, dass sich die Kunden auch nach der Corona-Krise an das Angebot erinnern.

Die Kunden rufen am Morgen an und bestellen die benötigten Waren. Die werden dann von einem Mitarbeiter am Nachmittag vor die Tür gebracht. Bezahlt wird per Mobilpay.

Weniger Kontakt und Grenzschließung

Durch die Warnung der Regierung, den Kontakt untereinander auf ein Minimum zu reduzieren sowie möglichst zu Hause zu bleiben, kaufen die Bürger in den lokalen Geschäften ein. Diese Entwicklung bestätigt auch Karim Niazi. „Wir haben viel zu tun. Es kommen mehr Kunden zu uns als gewöhnlich.“ Als weitere Erklärung für die größere Kundenzahl nennt der Kaufmann die geschlossene Grenze. „Die Menschen können nicht mehr zum Einkauf nach Deutschland fahren“, sagte er.

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