Apenrader tappen im Dunkeln

Der Sturm hat den Storetorv in seinem dunklen Griff

Der Sturm hat den Storetorv in seinem dunklen Griff

Der Sturm hat den Storetorv in seinem dunklen Griff

Apenrade/Aabenraa
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Zappenduster ist es im Augenblick auf dem zentralen Apenrader Storetorv. Foto: Karin Riggelsen

„Unheimlich“, finden Anwohner: Stockfinster ist es derzeit auf dem Storetorv, weil weiterhin geplante Lampen fehlen. Die metallenen Sonnenschirme sind wegen der Stürme noch nicht wieder aufgeklappt.

Seit die Apenrader Weihnachtsstadt Julehjertebyen kurz vor Jahresende abgebaut wurde, ist der Storetorv nach Sonnenuntergang zappenduster. Die großen Sonnenschirme sind samt ihrer Beleuchtung noch nicht wieder aufgeklappt worden und weitere geplante Lampen in Hausmauern an der Südseite des Platzes stehen noch aus.

„Vom Rhedergården bis ein Stück hinter der Staatsverwaltung ist es einfach unmöglich! Das ist ein unheimlicher Ort um sich aufzuhalten“, sagt Jørgen Wehner Alsig, ein Apenrader, der sich fragt, wieso der neu renovierte Platz so dunkel ist.

Er hat bereits Anfang November an die Kommune geschrieben, bevor Julehjertebyen aufgebaut wurde, hat aber bislang keine Antwort erhalten.

Es scheint allerdings, als gäbe es Hoffnung für die Bürger, die Licht auf dem Platz vermissen: „Im Januar hatten wir viel starken Wind, das ist der Grund dafür, dass wir die Schirme noch nicht wieder aufgeklappt haben. Im Laufe dieser Woche sollen die jetzt aber aufgeschlagen werden“, erklärt Flemming Moldt, der in der kommunalen Abteilung für Betrieb und Instandhaltung als Elektriker arbeitet.

Lampen an Mauern

Die Dunkelheit auf dem Platz ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass der allerletzte Teil der Renovierung noch nicht abgeschlossen ist.

Dieser betrifft die Lampen, die an der Südseite des Storetorvs an den Mauern sitzen sollen. Es sind die gleichen Lampen, die auch andernorts im zentralen Apenrade zu sehen sind. „Die kommen im Laufe des ersten Quartals“, verspricht Moldt. Die Aussage erfreut Wehner Alsig: „Im Augenblick ist es komplett dunkel, aber es ist doch schön zu hören, dass es Hoffnung auf mehr Licht auf dem Platz gibt.“

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