Kongress europäischer Minderheiten

SP und SSW auf dem Weg nach Brüssel

SP und SSW auf dem Weg nach Brüssel

SP und SSW auf dem Weg nach Brüssel

Apenrade/Aabenraa
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Beim Treffen der beiden Minderheiten-Parteien im Haus Nordschleswig. Foto: Karin Riggelsen

Bei einer gemeinsamen Sitzung im Apenrader Haus Nordschleswig haben sich die beiden Minderheitenparteien auf den Kongress europäischer Minderheiten vorbereitet.

Die Spitzen von Schleswigscher Partei (SP) und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) haben sich am Donnerstag in der SP-Zentrale im Haus Nordschleswig in Apenrade getroffen. Es ging um die Vorbereitung des bevorstehenden Kongresses europäischer Minderheiten- und Regionalparteien (European Free Alliance, EFA), der dieses Jahr in Brüssel stattfindet.

Die Minderheiten-Parteien aus Nord- und Südschleswig, die beide an dem Kongress vom 6. März bis 10. März teilnehmen wollen, einigten sich darauf, gemeinsam zwei Resolutionen einzubringen: In der einen geht es um die Stärkung der politischen Freiheiten der Bürger in der EU. Die zweite Resolution fordert, dass das europäische Interreg-Förderprogramm der Regionen nach Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2020 in der jetzigen Form erhalten bleibt. „Die neue Gebietskulisse, die auch Seeland umfasst, stand zur Debatte. Wir sind der Meinung, dass sie sich als tauglich erwiesen hat“, sagt SP-Sekretärin Ruth Candussi. Sie rechnet damit, dass es für beide Resolutionen Zustimmung gibt.

Neben ihr nahmen der SP-Vorsitzende Carsten Leth Schmidt und der stellvertretende Vorsitzende Rainer Naujeck sowie vom SSW die ehemalige Landtagsabgeordnete und Ministerin Anke Spoorendonk, Vorsitzender Flemming Meyer und Landessekretär Martin Lorenzen an dem Treffen teil.

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