Bildung

Schüler-Projekttage auf dem Knivsberg

Schüler-Projekttage auf dem Knivsberg

Schüler-Projekttage auf dem Knivsberg

Maylin Adomat
Rothenkrug/Knivsberg
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Unter Anleitung durften die älteren Schüler Flöße bauen. Foto: Karin Riggelsen

Die Mädchen und Jungen der Deutschen Schule Rothenkrug (DSR) haben ihren Unterricht für zwei Tage in die Bildungsstätte Knivsberg verlegt. Naturerkundungstouren und handwerkliche Arbeit stehen dort auf dem Programm.

Im Rahmen der NiM-Projektwoche (Naturwissenschaften im Mittelpunkt) erhalten die Schülerinnen und Schüler der 0. bis 7. Klasse an zwei Tagen Unterricht auf dem Knivsberg, um einmal aus dem Schulalltag herauszukommen und durch praktisches Arbeiten ihr Wissen zu erweitern.

Für die Kinder der 0. bis 3. Klasse fand am ersten Tag eine kleine Erkundungstour durch die Natur rund um den Knivsberg statt. An verschiedenen Stationen konnten sie Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren und auch ein kurzes Märchen hören.

Für die älteren Schülerinnen und Schüler stand dagegen handwerkliche Arbeit auf dem Programm. Sie hatten die Aufgabe, Flöße zu bauen. In drei Gruppen arbeiteten die Kinder an den Flößen und überlegten, wie man diese besonders stabil bauen kann, damit sie eine Fahrt auf dem Wasser auch heil überstehen. Dabei sägten sie eifrig kleine Holzbalken zu und überwanden auch ihre Unsicherheiten beim Arbeiten mit dem Akkuschrauber.

Neben dem Lernen durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Foto: Karin Riggelsen

Für die meisten Kinder sind das Lernen in der Natur und das praktische Arbeiten im Freien eine willkommene Abwechslung. „Ich finde das sehr gut, weil wir hier viel machen, was wir sonst in der Schule nicht machen“, sagt Maja aus der jüngeren Jahrgangsstufe. Auch Jens, der in einer der Floßbau-Gruppen mit dabei ist, findet, dass dieses Projekt viel besser ist als normaler Schulunterricht, denn „hier kann man auch mal etwas Praktisches machen“.

Genau dieses praktische Arbeiten ist, laut Manfred Schrader, Lehrer an der Deutschen Schule Rothenkrug, auch Sinn und Zweck dieses Projektes. In der Schule habe man dafür nicht so viele Möglichkeiten, daher sei die Idee entstanden, auf dem Knivsberg verschiedene Aktionen mit den Kindern durchzuführen. „Die Kinder sollen einfach mal rauskommen und anstatt immer nur zu hören, wie Dinge funktionieren, dies auch einmal selbst erleben“, so Schrader.

Am zweiten Tag ist für die jüngeren Schülerinnen und Schüler eine Fotorallye geplant. Diese Rallye werde an einem See enden, wo die jüngeren Kinder gemeinsam mit den älteren und deren Flößen einen „Schatz“ finden sollen, wie Britta Hagel, Lehrerin an der Deutschen Schule Rothenkrug, erklärt. Zum Abschluss soll dann noch gemeinsam gegrillt werden.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“