Ökonomieausschuss

Schornstein Enstedt – bleiben oder gehen?

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Endstedwerk in alten Tagen mit rauchenden Schornsteinen Foto: Archiv

Der Ökonomieausschuss entscheidet am 19. Juni über einen möglichen Abriss des Schlotes. Wenn, dann muss gesprengt werden, schätzt Rimeco.

Sollte der Schornstein des Apenrader Enstedtwerks abgerissen werden, so ist hierzu eine Sprengung nötig. Das hat die Firma Rimeco der Kommune laut Pressemitteilung eröffnet. Über die Zukunft des 184 Meter hohen Schornsteins soll nun der Ökonomieausschuss in seiner Sitzung am 19. Juni entscheiden.

„Wenn wir in der Kommune den endgültigen Plan für den Schornstein beschlossen haben, nähern wir uns dem langfristigen Plan, mehr Firmen in die Kommune zu bekommen“, so Bürgermeister Thomas Andresen (V).
Mit der Nähe zur Autobahn und dem Hafen mit seiner großer Wassertiefe sowie mit bestehenden Genehmigungen für das Betreiben von Industrie sei das Gelände des Werks eines der attraktivsten Gewerbegebiete der Umgebung, so Andresen.

Zweidrittel wegsprengen

Rimecos Direktor Klaus Peter Riggelsen erklärt: „Wegen der Höhe des Schornsteins und der Wetterbedingungen ist es unsere Einschätzung, dass die zwei obersten Drittel gesprengt werden müssen und das untere Stück maschinell in kleinen Teilen abgerissen wird.“ Die Wiederherstellung des Geländes mit einer Gesamtfläche von 134.000 Quadratmetern wird für 2020 anberaumt.

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