Renovierung

Schlossmühle wird im Sommer 2019 eingeweiht

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Das Rad der Schlossmühle soll wieder in Gang gebracht werden. Foto: Per Wittrup

Nach großzügige Spenden hat der Stadthistorische Verein Apenrade das Geld zusammen, das nötig ist, die Mühle zu erneuern – und Mehl zu mahlen.

Zuschüsse

So kam das erforderliche Geld zusammen:

  1. A. P. Møller Fonden: 1.235.000 Kronen
  2. Kommune Apenrade: 500.000 Kronen
  3. Schloss- und Kulturbehörde: 205.000 Kronen

Im Frühjahr 2019 beginnen die Restaurierungsarbeiten. Die offizielle Einweihungsfeier wird im Sommer 2019 gefeiert. So lautet der grobe Plan für die Renovierung der Apenrader Schlossmühle. Großzügige Spenden aus dem A.-P.-Møller-Fonds, von der Kommune und der Schloss- und Kulturbehörde bedeuten, dass der Stadthistorische Verein Apenrade die zwei Millionen Kronen zusammenhat, die es bedarf, um die Mühle zu erneuern.

Das Holz des Mühlrades ist nicht nur verschlissen, sondern morsch. Es muss ein neues gezimmert werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa eine Million Kronen.

Zum Mahlen fehlt die Kraft

Im Zuge eines Klimaprojektes wurde die Mühlenau verlegt, um so ein rasches Abfließen des Regenwassers zu gwährleisten; gleichzeitig wurde auch eine Fischtreppe gebaut. Allerdings hatte das Projekt zur Folge, dass nicht mehr ausreichend Wasser an der Schlossmühle vorbeifließt und kein Mehl mehr gemahlen werden kann. Das Mühlrad kann sich selbst im Freilauf und ohne Belastung nicht länger als 30 Minuten am Stücke drehen. Bei Belastung – wenn das Mühlwerk angeschlossen ist – drehte sich das Rad nur 20 bis 25 Minuten. Um Korn zu Mehl mahlen zu können, muss sich das Rad mindestens drei Stunden am Stück drehen können.

„Wir sind äußerst dankbar für die Bewilligung der Mittel, die es uns ermöglichen, dass wir wieder Mehl in der Schlosswassermühle mahlen können. Beim nächsten Mühlentag werden die Besucher die Mühle in Betrieb erleben können. Darauf freuen wir uns schon und auch darauf, dann Brötchen aus selbst gemahlenem Mehl reichen zu können“, sagt der Vorsitzende des Stadthistorischen Vereins, Svend Nielsen.

1994 übertrug die Kommune Apenrade die Schlossmühle dem Verein unter der Maßgabe, dass dieser fortan für die Instandhaltung verantwortlich sei und sie Besuchern zugänglich mache. 1996 konnte die renovierte Mühle mit funktionstüchtigem Mühlrad erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Tausende von Einheimischen und Touristen besuchen seitdem im Sommer und in der Vorweihnachtszeit das urige Schlossmühlencafé. Morgen ist das Weihnachtscafé des Stadthistorischen Vereins in der Schlossmühle von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet.

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