Satire

Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft

Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft

Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft

Apenrade/Aabenraa
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Noch wird nur geprobt, doch bald hebt sich im Folkehjem der Vorhang. Foto: Karin Riggelsen

Das Apenrader Revue-Team befindet sich auf der Zielgeraden für sein diesjähriges Programm. Revuechef Christian Kühler ist selbst gespannt: „Ich habe selbst noch nichts gesehen“, behauptet er.

Die Termine der Apenrader Revue 2019 im Apenrader Folkehjem:

Donnerstag, 25. April (Vorpremiere)
Freitag, 26. April (Premiere)
Sonnabend, 27. April
Freitag, 3. Mai
Sonnabend, 4. Mai
Freitag, 10. Mai
Sonnabend, 11. Mai

Vorstellungsbeginn ist jeweils um 20 Uhr.

Die Apenrader Revue kann in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Obwohl nichts über das diesjährige Programm bekannt ist, sind alle sechs Vorstellungen der kommenden Wochen bereits ausverkauft. „Dass alle Karten vergriffen sind, ist dabei nicht so ungewöhnlich. Das ist eigentlich in den vergangenen sechs bis sieben Jahren so gewesen. Dass die Revue allerdings schon drei Monate vor der ersten Vorstellung ausverkauft ist, das hatten wir noch nie“, freut sich Revuechef Christian Kühler. Das kleine Tief, in dem sich die Apenrader Revue mal vor knapp zehn Jahren befand, ist offensichtlich gänzlich überwunden.

Kühler führt den Erfolg auf mehrere Tatsachen zurück: Die Apenrader Revue verfügt vor allem über eine tolle und eingeschworene Truppe auf und hinter der Bühne. Im Vergleich zum Vorjahr hat es im Revueteam eigentlich nur eine Änderung gegeben: Hansi Karlsson, Feldstedt, musste aus beruflichen Gründen in diesem Jahr auf eine Teilnahme verzichten. Für ihn hat Regisseur Lasse Holy mit René Maalø einen Ersatzmann in Bogense gefunden.

Das Apenrader Publikum liebt offensichtlich die Mischung aus Satire, Comedy und Kabarett – mit viel Lokalkolorit. „80 Prozent der Zuschauer sind Wiederholungstäter“, ist Revuechef Christian Kühler überzeugt. Das ist zumindest sein Eindruck von den vielen Rückmeldungen, die er im Laufe der vergangenen Jahre erhalten hat.

Regisseur Lasse Holy Foto: Karin Riggelsen

Gezwungenermaßen musste er in diesem Jahr in seiner Werbestrategie neue Wege gehen. Normalerweise bekommt das Publikum seine Informationen zu den Terminen und zum Ticketverkauf über die Homepage. Aus technischen Gründen konnte die Homepage nicht erneuert werden. Auf aabenraarevyen.dk sind deshalb nur die Daten des vergangenen Jahres zu sehen. Das findet der Revuechef nicht optimal, zumal er den Provider bislang nicht erreichen konnte.

„Ich hoffe inständig, dass wir die Probleme beheben und unsere Homepage spätestens für die Vorstellung im kommenden Jahr aktualisieren können“, sagt Christian Kühler. Für die Vorstellungen in diesem Jahr hat er Einladungen per E-Mail an die Zuschauer verschickt, von denen er Mailadressen vorliegen hatte, und ansonsten wurde die Revue 2019 über Facebook beworben. „Wir haben es uns auch ein paar Kronen kosten lassen, unseren Eintrag über den Vorverkaufsbeginn zu boosten. Ich muss feststellen: Das hat sich gelohnt. Binnen weniger Tage war der Eintrag von 10.000 Leuten gesehen worden. Gleichzeitig ging auch der Ticketverkauf los“, erzählt er.

Gemeinsam wird der Text einstudiert. Foto: Karin Riggelsen

Der Umzug der Revue vor einigen Jahren vom ehemaligen Erzieherseminar am Margrethenweg in das gehobenere Ambiente des Apenrader Folkehjems war der Publikumsgunst sicherlich auch zuträglich. „Ich hatte gerade vor wenigen Tagen ein Gespräch mit dem neuen Pächterpaar. Ich bin mir sicher, dass auch die Zusammenarbeit mit Anette und Frank Carstensen toll werden wird“, so Christian Kühler.

Was das Publikum in diesem Jahr erwartet, weiß der Revuechef nicht. „Ich habe selbst noch nichts vom diesjährigen Programm gesehen. Ich hatte noch keine Gelegenheit. Ich musste mich ja um alles andere kümmern“, sagt Kühler.

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