Wirtschaft

Ein Restaurant weniger in Apenrade

Ein Restaurant weniger in Apenrade

Ein Restaurant weniger in Apenrade

Apenrade/Aabenraa
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Das Restaurant in der Fußgängerzone steht nun leer. Foto: Jan Peters

Am Mittwochabend um 20 Uhr schlossen sich die Türen des Sandwich- und Salatbar-Restaurants „Kong Kian´s“ in Apenrade zum letzten Mal. Es gebe nicht genügend Personal, erklärt der Geschäftsführer.

In Apenrade gibt es seit Mittwoch ein Restaurantangebot weniger. „King Kian´s“, wo es Sandwiches und Salate gab, ist geschlossen. Das Restaurant lag in südlichen Teil der Fußgängerzone.

„Wir können einfach nicht genügend gutes und vor allem zuverlässiges Personal finden“, erklärt Geschäftsführer Bo Hansen den Entschluss, den Restaurantbetrieb in Apenrade aufzugeben. „Wir konzentrieren uns jetzt auf unsere zwei Geschäfte in Sonderburg“, so Hansen weiter.

Die Schwierigkeit, meint er, sei, die Personaldecke so aufrechtzuerhalten, dass „die Kunden nicht so lange auf ihre Mahlzeiten warten müssen und zufrieden aus dem Laden gehen und dabei auch noch die Qualität aufrecht zu erhalten“.

Herausforderung Arbeitszeit

Er versuche immer wieder, neues Personal zu finden. „Doch es sind in unserer Branche Arbeitszeiten, die in den Abendstunden liegen und natürlich auch an den Wochenenden. Meist bewerben sich junge Leute bei uns, die zu solchen Zeiten ungern arbeiten möchten“, sagt er über die Herausforderungen.

An fehlenden Umsätzen läge es jedenfalls nicht, sagt der Geschäftsführer. „Die Zahlen sind zufriedenstellend gewesen“.

Den Mitarbeitern wurde angeboten, in Sonderburg weiterzuarbeiten. Das hätten auch einige von ihnen angenommen, so Hansen.

Was mit den nun leerstehenden Räumlichkeiten geschehen soll, wisse er nicht.

Auf Mietersuche

Dorthe Bjerrum Hilbig vom Apenrader Interessenverband „Shop i City“ zeigt sich enttäuscht über den Verlust eines Geschäftes im Stadtzentrum. „Natürlich sind wir traurig darüber, dass wir ein Geschäft verlieren, hoffen aber, dass die Räume bald wieder mit Leben gefüllt werden können", erklärt sie.

Das hofft Jeppe Aillaud, Besitzer der Räume an der Storegade, auch. „Wir arbeiten daran, die Räume neu zu vermieten“, berichtet er. Ob es wieder ein Restaurant werde oder ein Einzelhandelsgeschäft, wie es vor „King Kian´s“ dort war, „das werde sich dann entscheiden", sagt er weiter, denn „wir schauen mehrschienig, um einen Mieter zu finden“.

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