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Paddle-Tennis, Badminton und Co. in den Sommerferien

Paddle-Tennis, Badminton und Co. in den Sommerferien

Paddle-Tennis, Badminton und Co. in den Sommerferien

Apenrade/Aabenraa
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Zwei Paddletennis-Plätze werden ab dem Sommer an der Arena Aabenraa zu bespielen sein. Das Fundament ist inzwischen gegeossen. Foto: Karin Riggelsen

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Der Paddle-Tennis-Sport erfreut sich wachsender Beliebtheit. Der Bau von zwei Plätzen an der Arena Aabenraa ist in vollem Gang, und der Hallenleiter hofft, schon im Mai dort erste Sportler auf dem Platz begrüßen zu können, doch ob das klappt, ist ungewiss, denn der Sport ist beliebt, und der Lieferant hat deshalb Engpässe.

Kürzlich war ein großer Zementmischer vor der Arena Aabenraa zu Gast. Über einen großen Ausleger wurde Zement auf ein zuvor eingeebnetes und mit Kies bedecktes etwa 10 mal 20 Meter großes Stück gebracht. Doch was soll dort gebaut werden?

Probleme beim Zulieferer

Im Januar hatte Arena-Abenraa-Chef Rasmus Bay Gansler angekündigt, dort bald einen Paddle-Tennis-Platz bauen zu wollen. Nun wurde das Fundament für den Platz gegossen. Es folgen in den kommenden Wochen die Stromzufuhr, eine Drainage und rund um den Platz zwei Reihen mit Gehwegplatten. Doch während diese Vorbereitungen, die von lokalen Unternehmen gemacht werden, dem Arena-Chef Gansler kaum Kopfzerbrechen bereiten, sieht das bei dem Zubehör für den Paddle-Platz anders aus.

Das Paddle-Tennis erfreut sich wachsender Beliebtheit, und die Nachfrage nach Zubehör und Plätzen ist groß. „Deshalb ist es nicht sicher, dass wir den Belag, das Netz und die Gitter, die um den Platz herum benötigt werden, früh genug geliefert bekommen", erklärt Gansler seine Bedenken. Zudem komme das Material aus England, was wegen des EU-Austritts und der damit verbundenen neuen Einfuhrbestimmungen für Lieferverzögerungen sorgten. Die zwei Plätze erweitern das Paddle-Tennis-Angebot in Apenrade, denn bisher gibt es nur zwei weitere Plätze beim Rothenkruger Tennisklub.

Start frühestens im Mai

Rasmus Bay Gansler hofft zwar, schon im Mai die ersten Bälle über das Netz fliegen zu sehen, doch seiner Einschätzung nach, wird das – leider – erst im Juni der Fall sein.

Rasmus Bay Gansler in seinem Büro in der Arena Aabenraa, wo viele neue Ideen entwickelt werden. Foto: Karin Riggelsen

„Wichtig für mich ist jedoch, dass wir zu den Sommerferien damit fertig werden, denn für die Wochen 26 bis 32, in denen auch die Sommerferien liegen, hat das Arena-Aabenraa-Team etwas Neues geplant", sagt der Hallenleiter.

Familienangebot und Kinderbetreuung

„Für 500 Kronen können Familien alle Angebote der Halle nutzen. Dazu gehören unter anderem Badminton-Plätze, Floorball, Fußball, Handball, die Fitness-Geräte und hoffentlich auch die Paddle-Tennis-Plätze", berichtet Gansler. Zudem habe die Cafeteria geöffnet und biete kleine Snacks sowie heiße und kalte Getränke an. Und ein weiteres Ferienangebot steht auf dem Arena-Aabenraa-Programm: „Wir betreuen Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren. Sie können verschiedene Sportarten ausprobieren, die unser Personal ihnen zeigen kann."

Ferien zu Hause

750 Kronen kostet das für eine Fünf-Tage-Betreuung, die wochentags im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr angeboten wird. „Inklusive gesunder Verpflegung", wie Rasmus Bay Gansler hinzufügt. Er glaubt, dass in diesem Sommer viele Menschen zu Hause bleiben werden und deshalb ein größeres lokales Angebot wichtig sei.

Mehr Informationen zu den Angeboten gibt es unter www.arenaaabenraa.dk.

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