Haushaltsplan 2018

„Nur“ 33 Änderungsvorschläge

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Das Apenrader Rathaus. Foto: Anke Haagensen

Der Haushalt der Kommune Apenrade wurde in der zweiten Lesung verabschiedet. Die Anträge der Einheitsliste bekamen große Sympathien.

Wie erwartet, wurde der Haushaltsentwurf am Mittwochabend in zweiter Lesung vom Apenrader Stadtrat verabschiedet, schließlich war der Entwurf das Ergebnis eines breiten Vergleichs, dem sich 30 der 31 Stadtratsabgeordneten angeschlossen hatten.

Der Einzige, der sich nicht an dem Vergleich beteiligt hatte, war Gert Nordklitgaard von der Einheitsliste (EL). Er hatte schon bei der ersten Lesung am 20. September angekündigt, dass er Änderungsvorschläge vorbringen würde. Er löste seine „Drohung“ mit 33 Änderungsvorschlägen ein. „Ihr kommt mit 33 Punkten noch billig weg. Wir arbeiten nämlich noch mit vielen anderen Dingen, von denen ihr später noch hören werdet. Wir von der Einheitsliste hören nämlich den Bürgern zu“, sagte Nordklitgaard.

Durch die Bank drückten die Sprecher der einzelnen Parteien große Sympathie für viele der EL-Vorschläge aus. „...nur mit der Finanzierung sind wir nicht einig“, brachte es Erwin Andresen von der Schleswigschen Partei auf den Punkt. Gert Nordklitgaards Tischnachbar zur Rechten, Michael Christensen (Sozialistische Volkspartei, SF) wurderte sich, dass die Einheitsliste sich nicht an dem Vergleich beteiligt hatte, um so vielleicht einige der Vorschläge durchbringen zu können.

Er habe dem Haushalt nämlich seinen Stempel aufdrücken können und erwähnte in diesem Zusammenhang die eine Million Kronen für die psychologische Beratung und Behandlung von Jugendlichen unter 26 Jahren. „Ich wundere mich, dass EL diese Chance nicht genutzt hat“, so Christensen.

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