Stadterneuerung

Nordende der Fußgängerzone wird mit Stadtmöbeln und Kunst verschönert

Nordende der Fußgängerzone wird mit Stadtmöbeln und Kunst verschönert

Nordende der Fußgängerzone wird „aufgemöbelt“

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin - Apenrade
Apenrade/Aabenraa
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Am unteren rechten Bildrand ist ein Exempel des künftigen Stadtmobiliars zu sehen. Foto: Kommune Apenrade

Im Laufe der kommenden Wochen werden Straßenmöbel gebaut, ein Giebelgemälde gemalt und neue Lampen aufgehängt. Das alles soll zur Verschönerung des noch tristen nördlichen Endes der Apenrader Innenstadt beitragen. Am 30. August wird gefeiert.

Im Rahmen des Stadterneuerungsprojektes im nördlichen Teil der Apenrader Fußgängerzone konnten Hausbesitzer und Geschäftsleute Straßenmöbel beantragen.

Die Straßenmöbel bestehen aus einer Reihe verschiedener Elemente, die völlig unterschiedlich kombiniert werden können – abhängig von Platzierung und Funktion. Auf diese Weise lassen sich Sitzmöbel, Pflanzkästen, Ausstellung und Außenwerbung nach Bedarf kombinieren.

Das Nordertorviertel

Das Nordertorviertel/Nørreportkvarteret erstreckt sich vom Nordermarkt/Nørretorv bis hin zum Nordertor/Nørreport. Ziel des Stadterneuerungsprojektes ist, dass der jetzt noch etwas triste Teil der Fußgängerzone an Attraktivität dazugewinnt. Einladend und spannend soll es dort werden. Die modernen Stadtmöbel im Zusammenspiel mit den historischen Gebäuden und Spezialgeschäften sollen eine einzigartige Stimmung schaffen. Das Nordertorviertel soll wieder ein natürlicher Teil der Innenstadt werden, indem sie sich deutlich von dem „oberen Teil“ unterscheidet.

Grüne Oasen zum Erholen und Verweilen

Mit den Stadtmöbeln sollen in der Fußgängerzone kleine grüne Oasen geschaffen werden, die zum Verweilen, Erholen oder Spielen einladen. Indem einheitliche Elemente angewendet werden, wird der nördliche Teil der Innenstadt auch visuell als Einheit darzustellen. Das Nordende wird dadurch eine eigene Identität erhalten, die sich von anderen Teilen der Innenstadt unterscheidet.

Als Erstes werden Stadtmöbel vor sieben Geschäften gebaut. Der Projektplan sieht vor, dass sie spätestens Ende August gebaut, montiert und bepflanzt sein werden. Später werden weitere Möbel hinzukommen.

Besondere Atmosphäre durch Retro-Lampen

Als zusätzliches identitätsschaffendes Element werden zwischen den Gebäuden Ramsharde/Ramsherred 13 und 18 neue Straßenlampen im Retrolook aufgehängt, die vor allem im Winterhalbjahr zu einer besonderen Atmosphäre in dem „unteren Ende“ der Apenrader Fußgängerzone beitragen werden.

Input der Anwohner für Giebelgemälde

Ein Künstler wird den Giebel des Gebäudes, Ramsharde 13, mit einem Wandgemälde gestalten. Mitglieder einer Arbeitsgruppe und der Bilderkunstrat der Kommune Apenrade haben den Künstler mit Ideen gefüttert. Das Motiv soll nämlich einen engen Bezug zum Nordertorviertel haben. Der Giebel ist von weither sichtbar und daher wird das Fassadengemälde sicherlich ein Blickfang für den Stadtteil.

Einweihungsfeier am 30. August

Für den 30. August steht schon eine kleine Einweihungsfeier im Veranstaltungskalender. „Es wird nichts Großartiges, aber eine kleine Rede von Philip Tietje (Vorsitzender des Wachstumsausschusses in der Kommune Apenrade, red. Anm.) wird es geben – sowie ein Getränk, irgendeine kleinere, leckere Geschmacksprobe und etwas Musik“, verrät Janni Kollerup Larsen, Koordinatorin des Stadterneuerungsprojektes „Fremtidens Aabenraa“.

Noch ist das Programm nicht ganz durchgeplant. Beginn ist aber um 15.30 Uhr. „Es wird keine lange Séance sein. Es soll einfach ein netter Auftakt zum weiteren By-Night-Programm des Abends werden“, fügt sie hinzu. Die Kommune Apenrade und der Einzelhandelsverein „Shop i City Aabenraa“ planen die Einweihungsfeier gemeinsam.

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