Rauchschwaden

Nein, der Bacon ist nicht angebrannt

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Schwarzer Qualm stieg am Sonntag aus dem Schornstein der Fleischwarenfabrik am Kilen. Foto: Paul Sehstedt

Ein Leser war besorgt, dass bei der Apenrader Fleischwarenfabrik von Tulip Leberpastete viel zu heiß gebacken wurde: Schwarze Rauchschwaden quollen nämlich am Nachmittag aus dem Fabriksschornstein.

Dicke schwarze Rauchschwaden sind am Sonntag aus dem Schornstein der Fleischwarenfabrik von Tulip am Kilen aufgestiegen. Ein besorgter Leser wandte sich an die Zeitung: „Ist ihnen womöglich der Bacon angebrannt?“, lautete die bange Frage.

„Nein, nein, keine Sorge, weder Bacon noch Leberpastete sind angebrannt“, antwortet Fabrikschef Arne Hygum Brylle, als „Der Nordschleswiger“ die Leserfrage an ihn weiterleitet.

„Der Schornstein hat nichts mit der Produktion zu tun. Das ist unsere Heizanlage“, teilt er mit. „Sie ist schon älteren Datums und wird demnächst ausgetauscht“, kündigt Brylle an. „Die Anlage wird mit noch mit Fuel 40, einem dicken, fast sirupartigen Öl, gespeist. Das bereitet uns ab und zu Rußprobleme“, fügt der Fabrikschef erläuternd hinzu.

Mehr lesen