Nachhaltigkeit

Kommunaler Fuhrpark wird wieder ein Stückchen grüner

Kommunaler Fuhrpark wird wieder ein Stückchen grüner

Kommunaler Fuhrpark wird wieder ein Stückchen grüner

Apenrade/Aabenraa
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Elf schneeweiße Hybrid-Autos vom Modell Toyota Yaris stehen quasi in den Startlöchern, um die Beschäftigten der kommunalen Sozial- und Gesundheitsbehörde zu den Bürgern zu bringen. Foto: Karin Riggelsen

Apenrade least elf Hybridfahrzeuge für die Sozial- und Gesundheitsabteilung.

Auf dem Hof der örtlichen Toyota-Handlung stehen elf schneeweiße Hybridautos mit dem Logo der Kommune und dem Schriftzug der Sozial- und Gesundheitsbehörde schon bereit.

Da der aktuelle Leasingvertrag der kommunalen Sozial- und Gesundheitsabteilung zum Monatsende ausläuft, hat sich die Kommune Apenrade dazu entschieden, ihren Fuhrpark zumindest hellgrüner zu gestalten, indem der neue Leasingvertrag elf Hybridfahrzeuge umfasst.

Grüne Umstellung

„Wir haben ja die übergeordnete Strategie beschlossen, dass wir die grüne Umstellung wollen. Wir werden dann auch in absehbarer Zukunft eine Guideline für den Kauf von Dienstfahrzeugen erstellen. Allerdings müssen wir noch eine Entscheidung des dänischen Kommunalverbandes (Kommunernes Landsforening, KL) abwarten“, erläutert Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) die Tatsache, dass sich die Kommune zunächst „nur“ für Hybridautos entschieden hat.

Für reine Elektroautos erscheint es ihm noch zu früh und zwar nicht nur wegen mangelnder Infrastruktur. Es ist momentan auch eine Geldfrage. Reine E-Autos sind in der Anschaffung schlichtweg teurer als Wagen mit verbrennungsmotoren. Und diese Mehrkosten sind im Haushalt einfach noch nicht verankert.

Mehr Geld erforderlich

Im laufenden Haushalt sind eine Million Kronen für nachhaltige Einkäufe abgesetzt worden, und aus diesem Topf werden jetzt auch die Mehrkosten finanziert. Um allerdings die komplette Energiewende herbeizuführen, wären ganz andere Summen erforderlich.

„Auf Sicht müssen wir natürlich Verantwortung übernehmen. Wenn wir grüne Energiegewinnung bei uns in der Kommune forcieren wie zum Beispiel durch die Fotovoltaikanlagen – wir haben gerade erst wieder einem Bebauungsplan im Bereich Jolderup/Fauderup zugestimmt – sind wir als Kommune auch in der Pflicht, solche grüne Energie abzunehmen, finde ich zumindest“, so Bürgermeister Andresen.

„Wir haben den Themenbereich noch nicht ausdiskutiert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Bürger es nicht für richtig halten, wenn Nachhaltigkeit zu Serviceverringerung führt“, sagt der Bürgermeister.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“