Winterbier 2017

Immer wieder Bock auf Bockbier

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Torben West (im weinroten T-Shirt) erläuterte den Mitgliedern des stadthistorischen Vereins Apenrade vor der Carstensens Teehandllung die verschiedenen Biersorten. Foto: aha

Das Apenrader Winterbier 2017 wurde gewählt: Es wird ein Bockbier. Die Entscheidung war allerdings knapper als gedacht.

Das Apenrader Winterbier 2017 wurde gewählt: Es wird ein Bockbier. Die Entscheidung war allerdings knapper als gedacht.

Die Apenrader haben entschieden: Das Kückelhaen Winterbier 2017 wird ein Bockbier. „Wieder ein Bock“, sagt Torben West mit einem gewissen Unterton – schwankend zwischen Begeisterung und Bedauern. Die Entscheidung war diesmal aber knapper als gedacht. Ein Strong Ale nach belgischer Brauart kam auf Platz zwei. „Das amerikanische Brown Ale war den meisten dann wohl zu bitter – für die Jahreszeit“, vermutet Torben West.

Er ist der Besitzer der Mikrobrauerei Lundumskov, mit dem der stadthistorische Verein vor fünf Jahren die Zusammenarbeit einleitete und 2013 das erste Apenrader Winterbier auf den Markt warf – ein Bockbier. Seitdem haben immer wieder die Bockbiere das Rennen für das Winterbier gemacht. 2015 wurde auch das Apenrader Sommerbier ins Programm aufgenommen.

„Es ist vielleicht ein wenig problematisch, dass man das Winterbier im Sommer wählt. Es fällt den meisten sicherlich schwer, sich in der Sommerhitze vorzustellen, welches Bier man an einem dunklen Winterabend genießen möchte“, vermutet West.

„Womöglich fällt die Wahl anders aus, wenn man im Winter die Winterbiere probiert und im Sommer die Sommerbiere. Vielleicht sollte man im kommenden Winter schon das Winterbier 2018 wählen, und dann im Sommer das Sommerbier für das darauffolgende Jahr“, fügt er hinzu. „Ja, das wäre tatsächlich zu überlegen“, pflichtet ihm der Vorsitzende des stadthistorischen Vereins, Svend Nielsen, bei. „Das bedeutet allerdings, dass wir im kommenden Winter auf jeden Fall sowohl das Sommer- als auch das Winterbier 2018 wählen müssen, damit wir dann in den richtigen Rhythmus kommen“, so Nielsen. Der stadthistorische Verein wird dazu bei nächster Gelegenheit Stellung nehmen.

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