DHL-Staffel

Ein hyggeliger Riesenspaß!

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Es ging sportlich zu am Stadion. Foto: Klaus Willis Andresen

5.500 Läufer und Geher traten beim DHL-Firmenlauf in Apenrade an. Ausgelassene Volksfeststimmung und schönster Sonnenschein machten den Feierabend zu einer gemeinsamen Erinnerung.

Am Mittwoch liefen und gingen im und ums Apenrader Stadion am Vestvejen etwa 5.500 Menschen beim größten Firmenlauf der bisherigen Kommunalgeschichte. Laut dhlstafetten.dk nahmen im vergangenen Jahr landesweit 206.850 an dem beliebten Lauf teil, der in Kopenhagen, Aarhus, Odense, Aalborg über jeweils drei Tage läuft. In Apenrade, mit „nur“ 5.500 Läufern, ist das bislang noch an einem Abend zu bewerkstelligen.

Mehr als 90 Firmen hatten Gruppen zur Veranstaltung angemeldet, die gestern zum dritten Mal für Nordschleswig in Apenrade abgehalten wurde. Im Unterschied zum vergangenen Jahr konnte Veranstalter Per Hussmann von Sport Event Syd gestern einen „Storetorv“ und einen „Lilletorv“ auf dem Gelände präsentieren, mit Livemusik und einer Auswahl an alkoholischen Getränken.

Bo Riis Duun von der Kultur-, Plan- und Freizeitverwaltung hatte sich spät angemeldet und daher kein Kommune-T-Shirt an. Stattdessen trug er eines vom diesjährigen Berliner Halbmarathon, „mein Maskottchen“, so Duun, „meine Motivation.“

Mona und Hans-Jørgen Brink von der Branderup Meierei spazieren gerne, daher hatten sie sich für die Walker-Gruppe von Arla Foods gemeldet. „Unsere Geschwindigkeit? Etwa fünf Stundenkilometer“, lacht Mona Brink.

Ecco mit 40 Gruppen

Die Niederländerin Anneke Keuning band sich auf der Ecco-Massagebank die Laufschuhe zu. Wie gefällt es der Friesin am Arbeitsplatz in Bredebro? „Sehr gut!“, was vielleicht am guten Kollegenkreis liegt: Ihr Arbeitgeber Ecco war gestern mit ganzen 40 Lauf- und Gehgruppen vertreten.

Das Deutsche Gymnasium für Nordschleswig schickte eine Lehrergruppe, bestehend aus diversen Fächerkombinationen aus Mathe, Physik, Chemie, Deutsch, Bio und natürlich Sport ins Rennen. Und auch zwei Schülergruppen liefen mit.

Meldgaard hatte sogar einen Profi in seinen Reihen: Nina Bech von den SønderjskE-Handball-Damen mit Staffelnummer 5. Sie sollte zum Schluss noch einmal Zeit gut machen. „Ich glaube, ich schaffe die fünf Kilometer in 25 Minuten“, so Bech vor dem Start.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung schließlich mit festlichem Feuerwerk.

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