Maritimes

Hafen- und Schalentierfestival mit Premieren-Erfolg

Hafen- und Schalentierfestival mit Premieren-Erfolg

Hafen- und Schalentierfestival mit Premieren-Erfolg

Apenrade/Aabenraa
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Viele genossen die Live-Musik in der „Lounge“. Foto: Karin Riggelsen

Eine neu in den Apenrader Aktivitätskalender aufgenommene Veranstaltung übertraf die Erwartungen der Planer und soll im kommenden wiederholt werden.

Die Sonne schien an den drei Tagen, an denen zum ersten Mal das Hafen- und Schalentierfestival am Apenrader Gammelhavn stattfand, auf die Besucher. Und die ließen es sich dort gut gehen und nutzten das abwechslungsreiche Angebot an erlesenen Speisen und Getränken, Wassersportmöglichkeiten sowie Live-Musik zahlreich aus – auch für die jungen Gäste gab es genügend Auswahl, um sich körperlich und geistig auszutoben.

Entstanden nach „Classic-Aus“

Entstanden ist die Idee zu der maritimen Veranstaltung bei Visit Aabenraa und Shop i City, nachdem im vergangenen Jahr die „Kongelig Classic“-Regatta das Aus verkündete. Jede Hafenstadt sollte ein Hafenfest haben, meinten damals Shop-i-City-Eventmanagerin Dorthe Hilbig und Büroleiterin Sara Jürgensen von Visit Aabenraa und machten sich ans Werk, ein solches Fest zu planen. Es wurden Ideen und Gelder gesammelt und heraus kam das „Hafen- und Schalentierfestival“.

Schon am ersten Tag, dem Freitag, wurden über 1.000 Besucher gezählt, die sich auf dem Kai des Gammelhavn versammelten und es sich an den Bänken und Tischen im Zelt oder im Lounge-Bereich gut gehen ließen. Lokale Gastronomen boten Speisen aus dem Meer an, so etwa ein mit Nordseekrabben belegtes Brötchen mit Beilage. Dazu konnte ein Wein, ein gezapftes Bier oder etwas Nichtalkoholisches getrunken werden.

Von der Bühne erschallte Live-Musik.

Gemütlich beisammen sitzen bei gutem Essen und einem Glas Wein: Viele der Apenrader nutzten das Hafenfestival aus, um sich mit Freunden, Bekannten oder der Familie zu treffen. Foto: Karin Riggelsen

Junges Publikum amüsierte sich

Die jungen Besucher vertrieben sich die Zeit unter anderem auf der Hüpfburg, dem Trampolinen, in aufblasbaren Wasserbällen, bemalten Steine oder ließen sich das Gesicht schminken.

Die Veranstalter zeigen sich derweilen sehr zufrieden und glauben an eine Wiederholung im kommenden Jahr. „Das Festival war ein großer Erfolg und wir haben viel positive Rückmeldungen von Besuchern und Sponsoren bekommen. Wir wollen das gerne im kommenden Jahr wiederholen und auf die jährliche Apenrader Veranstaltungsliste bringen“, erklärt Sara Jürgensen.

Voll finanziert

400.000 Kronen haben die drei Tage „Hafen- und Schalentierfestival“ gekostet. Die Kommune hat sich mit 150.000 Kronen daran beteiligt, „die restlichen 350.000 Kronen haben wir durch Sponsorengelder finanzieren können“, berichtet die Büroleiterin.

25 Kronen kostete der Eintritt. Nicht zu viel für das Angebot, findet Bert Hansen, der mit seiner Tochter aus Sonderburg gekommen war, und das Kajakrudern ausprobieren wollte.

Direkt am Kai konnten sich die Gäste nämlich in die schmalen Boote setzen und unter kundiger Anleitung hinausfahren auf die Förde. Der Apenrader Windsurfclub bot außerdem an, sich auf einem sogenannten SUP-Board auszuprobieren. Beide Angebote wurden ausgiebig genutzt, genauso wie die Fahrten mit dem Beiboot des Schiffes der Heimwehr, das am Kai vertäut liegt.

SUP-Board, Kajak und Beibootfahren waren maritime Aktivitätsangebote. Foto: Karin Riggelsen
Meerestiere standen im Mittelpunkt des kulinarischen Angebots. Foto: Karin Riggelsen
Nass wurden nur die Außenstehenden, wenn sich die jungen Gäste in die „Wasserbälle“ trauten. Foto: Karin Riggelsen
Hoch hinaus ging es auf den Trampolinen. Foto: Karin Riggelsen
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