Vereinsleben

Fundament wird gegossen: Ruderverein kann jetzt auch Leben retten

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Gerd Larsen

Der Apenrader Ruderverein (ARV) bekommt einen neuen Trainingsraum. Doch auch ein anderes Projekt hatte dem Verein längere Zeit auf der Seele gelegen.

Der Apenrader Ruderverein (ARV) vergrößert sich. Im Augenblick besonders, was die Quadratmeter angeht. Am Freitag konnte das Fundament für den künftigen Kraft- und Ergometerraum gegossen werden. Darauf hatten die Mitglieder lange gewartet, war der bisherige Ergometerraum doch mit allen Geräten zu eng geworden und dabei, aus allen Nähten zu platzen. Im Januar war die Baugenehmigung erteilt worden, und die endliche Planung für den Bau konnte begonnen werden.

Anbau mit 50 Quadratmetern

Der künftige Kraft- und Ergometerraum wird etwa 50 Quadratmeter groß. Der heutige Raum ist zu niedrig, besonders die großen Herren haben kaum Platz, sich zu strecken. Ein Gang soll den bisherigen Raum mit dem künftigen verbinden. Auch sind zwei Notausgänge vorgesehen.

Doch auch ein anderes Projekt hatte dem ARV längere Zeit auf der Seele gelegen: ein Zugang zum Defibrillator. Der benachbarte Dänische Ruderverein Aabenraa Roklub hatte sich einen solchen angeschafft, allerdings hatte der einen Schutzkasten um sich herum. Und zu dem hatte der ARV keinen Zugang.

Der jetzige (unbeschützte) Defibrillator hat 12.000 Kronen gekostet und ist zu 3.000 Kronen durch sechs Mitglieder des Apenrader Rudervereins finanziert. Des Weiteren haben Løjt Kirkeby El-Service und Aabenraa Roklub gespendet sowie die Firma IAT. gp

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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