Neujahrsbaden in Apenrade

„Frisch, aber nicht so kalt wie man denkt“

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Karin Riggelsen

Am Süderstrand in Apenrade haben sich bei bestem Wetter am Neujahrstag viele Badegäste und Schaulustige zum traditionellen Neujahrsbaden getroffen.

Normalerweise ist der Apenrader Süderstrand zu dieser kalten Jahreszeit menschenleer und still und von Badegästen fehlt jede Spur. Doch am Montagnachmittag verzog sich die Stille, Badegäste trudelten ein und überall am Strand waren Gelächter und Gespräche zu hören. Viele Menschen aus der Umgebung trafen sich zum traditionellen Neujahrsbaden.

So auch Jens Jacob Madsen aus Loit. Er war nach Apenrade gejoggt, um am Neujahrsbaden teilzunehmen. Auf die Frage, warum er ins kalte Wasser springt antwortet er: „Das ist gut für Körper und Geist. Man fühlt sich sehr gut danach“, sagt Madsen mit einem Schmunzeln. Wie auch im vergangenen Jahr traf er sich mit Nachbarn und Freunden am Neujahrstag zum Baden. „Danach gehen wir alle zusammen Soleier essen. Darauf freu ich mich“, so Madsen.

Er sowie rund 100 weitere Badegäste stürzten sich um Punkt 15 Uhr in die ruhigen Gewässer der Apenrader Förde. Für viele höchstwahrscheinlich ein kaltes Erlebnis. Doch nicht für Holger Jacobsen. „Das Wasser ist frisch, aber nicht so kalt wie man denkt“, erklärt Jacobsen, der ab und zu auch im Winter baden geht.

Er ist zum vierten Mal beim Neujahrsbaden in Apenrade dabei. „Das ist ein guter Start ins neue Jahr und man wird so schön wach vom Baden. Und bei dem schönen Wetter heute muss ich einfach dabei sein“, lacht Jacobsen. Auf die Frage, ob er im kommenden Jahr wieder die Badehosen anzieht und ins kühle Nass springt, antwortet er: „Aber sicher doch!“

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