Kriminalität

Feuer im Schrebergarten weckt böse Erinnerungen

aha/cvt
Apenrade/Aabenraa
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Am späten Abend kam die Feuerwehr. Foto: Kim Petersen

In der Nacht zu Pfingsmontag hat es in der Gartenkolonie Virkelyst in Apenrade gebrannt. Ein Nachbar, früher selbst Feuerwehrmann, entdeckte den Brand und hat mit Gartenschlauch das Feuer bekämpft, bis die Feuerwehr eintraf. Deshalb ist das Haus nicht komplett ausgebrannt.

In der Nacht zu Pfingstmontag hat es in der Gartenkolonie Virkelyst in Apenrade gebrannt. Ein Nachbar, früher selbst Feuerwehrmann, entdeckte den Brand und hat mit Gartenschlauch das Feuer bekämpft, bis die Feuerwehr eintraf. Deshalb ist das Haus nicht komplett ausgebrannt.

Nach einem Brand in einer Schrebergartensiedlung in Apenrade in der Nacht zu Montag herrscht Rätselraten um die Ursache. Unmittelbar war keine Brandursache erkennbar. Der Laubenbesitzer hatte zwar Unkraut mit einem Gasbrenner bekämpft, doch das war nach Informationen des Nordschleswigers am Tag zuvor. Auch ein Defekt einer elektrischen Installation ist unwahrscheinlich – da die Schrebergartenkolonie nicht ans Stromnetz angeschossen ist. Brandtechniker der Polizei werden sich deshalb die Brandruine anschauen, um die Ursache festzustellen. Am Montagvormittag gab es laut Polizei noch keine Ermittlungserkenntnisse.

Feuer weckt böse Erinnerungen

Unvergessen ist die Serie von Brandstiftungen in Apenrader Schrebergärten in den Jahren 2010 und 2011, die nie eindeutig geklärt wurde; es gab damals einen Tatverdächtigen, allerdings fehlten die eindeutigen Beweise. Seither war es ruhig auf dieser Front. Abgesehen von einem Lauben-Brand im Jahre 2015; bei dem die Brandursache nicht eindeutig geklärt werden konnte – Brandstiftung wurde zumindest nicht ausgeschlossen.
Beängstigend für die Kleingärtner ist die Tatsache, dass jetzt die Gartensaison beginnt und die Leute anfangen, in ihren Lauben zu schlafen
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Eine Chance für DR“