Bessere Ökobilanz

Feldstedt erhält drei Hektar mehr Forstwirtschaft

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Feldstedt/Felsted
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Foto: Aabenraa.dk

Das Gebiet gilt als landschaftlich wertvoll. Es soll mehr Wald hinzukommen.

Feldstedt soll noch grüner werden. Das hat der Umweltausschuss der Kommune vergangenen Mittwoch beschlossen: Die Ortschaft soll drei Hektar mehr Wald erhalten. Nachdem im Mai die Tanganyka A/S bei der Kommune die Erlaubnis zur Aufforstung der Fläche ersucht hatte, hatte sie kurzerhand eine Absage erhalten. Die Begründung der Kommune: Im betreffenden Gebiet sei eine Aufforstung dem kommunalen Flächennutzungsplan von 2015 zufolge nicht erwünscht. Hintergrund hierfür ist, dass der Bereich in einer sogenannten wertvollen Landschaft liegt. Auch gibt es hier empfindliche Trinkwasserressourcen.

Die Verwaltung hat nun bewertet, dass hier von der geltenden Regelung abgesehen werden kann, da der hier gewünschte neue Wald an einen existierenden aufschließen werde: So war bereits 2011 und 2015 einmal ähnlichen Ansuchen nachgekommen worden. 2011 waren 28 ha (Matrikel 19b, Feldsted Ejerlav) und 2015 noch einmal 5,5 ha (Matrikel 1048) aufgeforstet worden.

Das jetzige Gebiet (Matrikel 1049) wird an die beiden vorhandenen Waldstücke anstoßen. Aus diesem Grund ist die Einschätzung der Verwaltung die, dass sich landschaftlich kaum etwas ändern werde. Und eine Aufforstung kommt auch dem empfindlichen Trinkwasservorkommen zugute, indem der Boden gefestigt wird. Feldsted wird nur noch etwas grüner werden als bisher.

Eine zweiwöchige Anhörung gab keinen Widerstand, somit steht fest: Feldsted wird mehr Wald erhalten und so noch mehr zur Ökobilanz beitragen.

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