DPA-Schulabschluss 2021

„Es ist ein auf Wiedersehen“

„Es ist ein auf Wiedersehen“

„Es ist ein auf Wiedersehen“

Apenrade/Aabenraa
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Obere Reihe von links: Silas Søegaard Asmussen, Jannick Olsen Klindt, Patrick Reichwald Kopp, Bendik Moritzen, Laurits Thaysen Dam, Sune Mandrup Hansen, Markus Diers, Oliver Petersen Mittlere Reihe von links nach rechts: Torben Tomzak (Klassenlehrer), Mikkel Petersen, Johannes Otzen Kruse, Malo J. Rigal-Feddersen, Mette M. Christensen, Sara J. Pedersen, Frida Matzen, Therese St. J. Schmidt, Amelie Petry Untere Reihe von links: Alexandra Khristoforov, Caroline Nilsson, Jette M. Grunewald, Barbara M. Brinch Hansen, Line S.M. Hempel, Julia M. Brinch Hansen, Julie Grüner Diers, Signe Chr. Liebing Schlaber, Catarina Bartling, Realschulrektorin Foto: Münchow Foto

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Die Verabschiedung der Abgangsschülerinnen und -schüler fand in der Aula der DPA statt – rührende Momente inbegriffen. Klassenlehrer Torben Tomzak sagte auf seine Art Tschüss.

Feierlich zogen, musikalisch begleitet, die 25 Abgangsschülerinnen - und schüler der Deutschen Privatschule Apenrade in die Schulaula ein, um ihre Verabschiedung zu feiern und die Abschlusszeugnisse entgegenzunehmen. Doch zuvor gab es ein festliches Abschiedsprogramm.

Abschied mit Lyrik

Klassen- und Dänischlehrer Torben Tomzak verabschiedete die Abgangsschülerinnen - und schüler der Deutschen Privatschule Apenrade (DPA) am Dienstagabend mithilfe des dänischen Lyrikers Søren Ulrik Thomsen, der in seinem Gedicht „Det værste og det bedste“ über die Gegensätze das Schlimmste und das Beste schreibt. Für Tomzak gab es jedoch wenig Schlimmes: „Das Beste ist eure Unterschiedlichkeit. Das Beste war eure Pünktlichkeit. Das Beste war euer ,Guten Morgen‘, wenn ich am Montag nach einem kurzen Wochenende in die Schule kam. Und das allerbeste war, dass ihr mein Leben bereichert habt“, sagte der Lehrer mit seinen ernsten und zum Teil auch mit einem Augenzwinkern an die 25 Abgängerinnen und Abgänger der DPA gerichteten Abschiedsworten.

Kein Platz für das Virus

Die Verabschiedung fand in der DPA-Aula statt, und wie Gerret Liebing-Schlaber, Vater einer Abgangsschülerin in seiner Ansprache an die jungen Menschen sagte, „hat das Coronavirus viel gefüllt, doch bei dieser Feier soll es das nicht mehr“. Und das tat es auch nur am Rande, denn es konnte nur eine begrenzte Anzahl Gäste in der Aula Platz nehmen.

Einig waren sich Klassenlehrer Tomzak, Vater Liebing-Schlaber und Schulleiterin Catarina Bartling, dass die Feier kein Abschied für immer sei. „Wir sagen auf Wiedersehen, denn das werden wir uns – und vor allem ihr euch“, so Bartling.

Fehler gehören dazu

Und gute Ratschläge gab es auch für die Schulabgängerinnen und -abgänger. So sagte Lehrer Torbern Tomzak: „Habt keine Angst Fehler zu machen. Nichts ist langweiliger.“ Papa Gerret Liebing-Schlaber sagte: „Ihr seid diejenigen, die am besten wissen, was gut für euch ist. Lasst euch davon nicht abbringen, bleibt auf eurem Weg, auch wenn ihr mal rechts oder links abbiegt.“ Die Schulvorstandsvorsitzende Nina S. Mikkelsen, die bei der Feier auch als Mutter teilnahm, riet: „Genießt das, was ihr macht.“

Wurzeln und Flügel

Schulleiterin Bartling gab den Rat, die Wurzeln, die sie durch ihre Eltern erhalten haben und in der deutschen Minderheit liegen, für die Zukunft zu nutzen. „Vielleicht werdet ihr Gebrauch von eurer Zweisprachigkeit im Berufsleben machen“, sagte sie unter anderem. „Seine Wurzeln zu kennen gibt Sicherheit. Sie sind das Standbein, auf das ihr immer bauen könnt. Aber nicht nur Wurzeln haben euch eure Eltern gegeben, auch Flügel habt ihr von ihnen bekommen. Die Flügel heißen Weltoffenheit und Sprachen, Sicherheit und Vertrauen und Neugier auf Neues. So behaltet eure Wurzeln, hier, wo ihr zu Hause seid und nutzt eure Flügel um die Welt und das Leben zu entdecken. Macht etwas aus diesem Schatz.“

Guter Notenschnitt

Die Zeugnisübergabe fand als Abschluss der Veranstaltung statt, die musikalisch unter anderem von einem Duett zweier Schülerinnen, umrahmt wurde. Zu den Zensuren konnte Catarina Bartling nochmals ein großes Lob geben: „Ihr habt trotz Corona gut durchgehalten, weitergemacht und die Schule gut geschafft: Im Durchschnitt aller mündlichen Zensuren gab es in Dänisch 8,6, in Englisch 10,36 und in Deutsch sogar 11,56. – und das kann sich sehen lassen.“

Von der Schule verabschiedet wurden:

Alexandra Khristoforov, Caroline Nilsson, Jette M. Grunewald, Barbara M. Brinch Hansen, Line S.M. Hempel, Julia M. Brinch Hansen, Julie Grüner Diers, Signe Chr. Liebing Schlaber,Tikkel Petersen, Johannes Otzen Kruse, Malo J. Rigal-Feddersen, Mette M. Christensen, Sara J. Pedersen, Frida Matzen, Therese St. J. Schmidt, Amelie Petry, Silas Søegaard Asmussen, Jannick Olsen Klindt, Patrick Reichwald Kopp, Bendik Moritzen, Laurits Thaysen Dam, Sune Mandrup Hansen, Markus Diers und Oliver Petersen

Obere Reihe von links: Silas Søegaard Asmussen, Jannick Olsen Klindt, Patrick Reichwald Kopp, Bendik Moritzen, Laurits Thaysen Dam, Sune Mandrup Hansen, Markus Diers, Oliver Petersen Mittlere Reihe von links nach rechts: Torben Tomzak (Klassenlehrer), Mikkel Petersen, Johannes Otzen Kruse, Malo J. Rigal-Feddersen, Mette M. Christensen, Sara J. Pedersen, Frida Matzen, Therese St. J. Schmidt, Amelie Petry Untere Reihe von links: Alexandra Khristoforov, Caroline Nilsson, Jette M. Grunewald, Barbara M. Brinch Hansen, Line S.M. Hempel, Julia M. Brinch Hansen, Julie Grüner Diers, Signe Chr. Liebing Schlaber, Catarina Bartling, Realschulrektorin Foto: Münchow Foto
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