Arbeitsmarkt:

Erfolg auf der ganzen Linie

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Das Projekt „Unge på toppen" in Frankreich. Foto: Privat

Fazit zum Jahresende: Der Einsatz für Sozialhilfeempfänger hat sich ausgezahlt.

Der Arbeitsmarktausschuss hat in seiner letzten Sitzung der Legislaturperiode Bilanz gezogen und kann konstatieren: Es geht gut in der Kommune. Ausgewertet wurde etwa die kommunale Investitionsstrategie für aktivitätparate Sozialhilfeempfänger, KIK. Von ursprünglich 1.008 Arbeitsfähige im Juni 2015 waren demnach Ende Oktober 2017 nur noch 533 übrig.

Während des KIK-Verlaufs sind jedoch noch 396 neue dazugekommen. Das sind zum einen etwa Bürger, deren Arbeitslosengeldphase ausläuft und die so in die Sozialhilfe abgleiten. Zum anderen sind es Bürger, die aus anderen Kommunen übersiedeln. Somit waren es tatsächlich insgesamt ganze 1.404 Bürger, von denen jetzt nur noch 533 auf Hilfe angewiesen sind.

Innerhalb der KIK-Strategie hat in diesem Jahr auch das Beschäftigungsprojekt „Unge på toppen“ gefruchtet, es wurde landesweit beachtet und war ein überwältigender Erfolg. Von ursprünglich 19 teilnehmenden Sozialhilfeempfängern sind heute 18 selbstversorgend und in Beschäftigung. Somit haben sie die Stufe von „arbeits-“ zu „job- und ausbildungsfähig“ übersprungen.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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