Gasværksvej-Verlängerung

Durchbruch noch vor Jahresende

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
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Schon bald mündet der Gasværksvej in der Kreuzung Haderslevvej/Løgumklostervej/H. P. Hanssens Gade. Foto: Paul Sehstedt

Die Kommune veranschlagt für die erste Etappe der Gasværksvej-Verlängerung rund 5,3 Millionen Kronen. Bis zu fünf Baufirmen nehmen an der Ausschreibung teil.

„Die erste Etappe der Verlängerung wird in der Kalenderwoche 32 beginnen, und stoßen wir bei den Erdarbeiten nicht auf größere Überraschungen, kann die Anbindung an den Lügumklosterweg wie geplant vor Jahresende vorgenommen werden“, erläutert Teamleiter Keld Rysgaard die Zukunft für den Straßenbereich Nordertor in Apenrade. Der Technische Ausschuss hat auf seiner Sitzung am Mittwoch die entsprechende Bausumme von veranschlagten 5,3 Millionen Kronen gutgeheißen. Die Bauarbeiten werden daher erwartungsgemäß Anfang August beginnen.

Der Bauabschnitt umfasst den Gasværksvej ab dem Straßenzug Kathale, den Kreuzungsbereich mit Reberbanen sowie die Ankoppelung in der Kreuzung Løgumklostervej/ Haderslevvej. „Mit der Verkehrsfreigabe noch in diesem Jahr wird die Strecke der H. P. Hanssens Gade vom Nordertor bis zur Kreuzung mit Kilen und An der Made eine wesentliche Verkehrsberuhigung erfahren, die ein Ziel des Generalplanes ,Zukünftiges Apenrade‘ ist“, setzt Rysgaard fort.

„Die Strecke vom Haderslevvej bis zur Reberbanen wird mit mehreren Fahrspuren, Rad- und Gehweg versehen“, sagt der Teamleiter. „Ein erhöhter Mittelstreifen soll verhindern, dass die Zufahrt zum kommenden REMA-Supermarkt im Cimbriapark vom Gasværksvej aus nach links benutzt werden kann. Die Ein- und Ausfahrt geschieht nur nach rechts.“

Gesonderte Einfahrt für Lieferverkehr

Der Lieferverkehr zum Supermarkt soll über eine gesonderte Einfahrt vom Haderslevvej in Höhe des Kreativhuset (alte Polizeiwache) geleitet werden. Eine Zufahrt für die Bewohner wird von der Reberbanen aus zugänglich sein. Die Adresse des Cimbriaparks lautet Reberbanen.

Die Kreuzung Gasværksvej/ Reberbanen erhält eine Ampelanlage, jedoch wird das westliche Teilstück bis zum Nordertor für den Durchgangsverkehr gesperrt und mit einem Pfad versehen werden. Auch Kathale soll laut Planung in naher Zukunft abgesperrt werden.

Damit die Verlängerung nicht eintönig wirkt, soll sie unter anderem mit rostroten Straßenlampen bestückt werden, um ein markantes Aussehen zu schaffen“, fügt Rysgaard hinzu. „Wir haben vier bis fünf Baufirmen zu dieser Ausschreibung eingeladen, die vom 8. bis 29. Juni läuft.“

Da die Versorgungsgesellschaft Arwos Rohr- und Leitungsarbeiten in dem genannten Stadtbereich vor den Straßenbauarbeiten durchführen muss, sind diese Maßnahmen auch von der Ausschreibung umfasst.

Die Kommune verspricht sich von dem Projekt einen besseren Verkehrsfluss zum und vom Hafengebiet.

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