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Deutsche und dänische Konfirmanden enthüllten Gedenktafel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
Apenrade/Aabenraa
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Die dänisch-deutsche Prozession auf den Weg zu den drei Eichen. Foto: Cornelius von Tiedemann

Auf dem Apenrader Friedhof sind anlässlich des Reformationsjubiläums drei Eichen gepflanzt worden. Konfirmanden der dänischen und der deutschen Gemeinde enthüllten nach einem gemeinsamen Festgottesdienst die Gedenktafel.

In Apenrade haben am Sonntag die dänische und die deutsche Kirchengemeinde gemeinsam das Reformationsjubiläum gefeiert. Dem Festgottesdienst in einer außerordentlich gut besuchten Sct. Nicolai Kirche folgte eine Prozession auf den Apenrader Friedhof. Dort warteten drei am Mittwoch gepflanzte, eigens aus Ungarn importierte Eichen auf die Pastoren, Konfirmanden und anderen Gemeindemitglieder.

Die Bäume seien gepflanzt worden „um an dieses hoffnungsvolle Wort, was Luther in den Mund gelegt wird, zu erinnern: ,Wenn morgen die Welt untergehen würde, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen´“, sagt die Pastorin des deutschen Teils der Gemeinde der Dänischen Volkskirche in Apenrade, Anke Krauskopf. Apfelbäume wurden es nicht – dafür drei Eichen, die „ein Hoffnungszeichen“ sein sollen für die nachfolgenden Generationen.

Sie hoffe darauf, dass die Konfirmanden das nicht vergessen, sondern sich immer daran erinnern werden und irgendwann Kindern oder Enkeln erzählen können, dass sie dabei waren, als diese Eichen gepflanzt wurden, so Krauskopf. Die Gedenktafel enthüllten die Konfirmanden beider Teile der Apenrader Gemeinde gemeinsam.

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