Bildung

Dänisch-deutsche Lehrerkonferenz gefragt wie nie

Adeline Muntenjon
Apenrade/Aabenraa
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Lykke Friis
Lykke Friis reiste als Hauptrednerin zur Lehrerkonferenz in die Højskole Østersøen an. Foto: Karin Riggelsen

Deutsch-dänische Veranstaltung mit 119 Teilnehmern in Apenrade. Der Schwerpunkt lag auf der mündlichen Sprachfertigkeit im Fremdsprachenunterricht.

Ein ganzer Tag im Zeichen des Austausches zwischen deutschen und dänischen Lehrern, die in der jeweiligen Nachbarsprache unterrichten, gab nicht nur die Möglichkeit für Inspiration und neue Anstöße für den Unterricht. Bei der diesjährigen Konferenz in der Højskole Østersøen kam es auch zum intensiven Austausch, und es wurden Kontakte geknüpft für zukünftige grenzüberschreitende Projekte. So erlebten es die Veranstalter der Konferenz: KursKultur, UC Syd, IQ.SH.

Die deutsch-dänische Lehrerkonferenz bot eine Palette an Vorträgen, bei denen auch die Teilnehmer von beiden Seiten der Grenze gefragt waren, sich aktiv zu beteiligen. Auch die Veranstalter selbst kamen ins Schwitzen, als erst Poetry Slammer Peter Dyrborg seinen Vortrag zum Thema Poetry Slam im Unterricht kurzfristig absagen musste. Und dann auch noch, als die Hiobsbotschaft den Konferenzraum erreichte, dass Hauptreferentin Lykke Friis mit den Zugverbindungen kämpfte, als Folge eines am Vortag entgleisten Zuges.

Doch letztlich schaffte die Prorektorin der Universität Kopenhagen es dann doch noch rechtzeitig. Und so kamen die Teilnehmer in Apenrade in den Genuss eines humorvollen und anekdotenreichen Vortrags. Unterstützt wurde die Lehrerkonferenz von der Region Sønderjylland-Schleswig.

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