Mittwochstreff

Besinnliche Bewegung

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Weihnachtszeit ist Zeit zur Besinnung. Gemeinsam wurde sich an Kindheitstage erinnert, an weihnachtliche Düfte und Geschenke. Foto: Privat

Der Mittwochstreff hatte bei der letzten Zusammenkunft des Jahres Besuch von Silke Schulz, Annette O’Driscoll und Pastorin Krauskopf. Es ging gemütlich zu.

Zur alljährlichen Adventsfeier des Apenrader Mittwochstreffs konnte Renate York-Ullerup die zahlreich erschienenen Mitglieder an festlich gedeckten Tischen begrüßen.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“, am Klavier begleitet von Dora Feddersen, sprach Pastorin Anke Krauskopf Worte zur Besinnung: Die Advents- und Weihnachtszeit sei die Zeit der Erinnerung.

Die Gedanken gingen zurück in die Kindheit, zu schönen Geschenken, Essen, Düften. War früher alles besser? In der Rückschau verkläre sich vieles. Gott habe sich seines Volkes erinnert; die Bibel rege an, an Gott zu erinnern. Die Erinnerung sei die Wärmflasche für die Seele.

Ein reichhaltiges Kuchenbüfett war aufgebaut, und beim Kaffee wurde ausgiebig geschnackt. Dann musizierten Silke Schulz und Annette O’Driscoll. Sie hatten englischsprachige Lieder im Programm. Sie bezogen die Zuhörer bei einigen Liedern mit ein: so wurde zum Mitsingen, Klatschen und Bewegen aufgefordert.

Ingrid Brase trug einen Rezeptvorschlag für ein ganzes Jahr von Goethes Mutter vor mit Zutaten wie Frohsinn, Humor, Takt und Toleranz, Heiterkeit und Liebe. Hilma Gill las die Geschichte von der unverwüstlichen Eisenbahn vor. Die selbst gebaute hölzerne Eisenbahn ist doch nicht unverwüstlich – sie verbrennt im Ofen.

York-Ullerup wies noch auf das erste Treffen im neuen Jahr hin: Am Mittwoch, 9. Januar, spricht Siegfried Matlok über humoristische (deutsch/dänische) Grenzen. Nach guten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr sangen alle „O du fröhliche“.

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