Differenzierter Unterricht

Bäume haben viel erlebt

Bäume haben viel erlebt

Bäume haben viel erlebt

Rothenkrug/Rødekro
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Die Rothenkruger Eliteklasse im Fach Dänisch besteht aktuell aus vier Schülern. Foto: Britta Hagel/DSR

Rothenkruger „Eliteschüler“ erzählen die Geschichten der mehr als 100 Jahre alten Waldriesen.

Differenzierter Unterricht bedeutet an der Deutschen Schule Rothenkrug nicht nur, dass schwächere Schüler gefördert werden. Auch die stärkeren Schulkinder werden in der Schule Rothenkrug gefördert und gefordert.

Um dies noch sichtbarer zu machen, hat die Schule seit Schuljahresbeginn den Begriff der „Eliteklasse“ in einigen Fächern eingeführt. Ihnen gehören die „stärksten“ Mädchen und Jungen aus den Klassen fünf, sechs und sieben an. Sie werden im Laufe des Schuljahres mit besonderen Aufgaben „gefüttert“.

Die Rothenkruger „Eliteschüler“ im Fach Dänisch Stella Petry, Beyza Balli, Jens-Erik Brinch Hansen und Malou Rasmussen entwickelten schon bei ihrem Waldspaziergang viele Ideen für ihre künftigen Aufsätze. Foto: Britta Hagel/DSR

Die Idee kam bei einem Waldspaziergang

Britta Hagel, Lehrerin der Eliteklasse im Fach Dänisch, hatte sich bei einem Waldspaziergang zu einer Aufgabe inspirieren lassen, die sie nun ihren Schülern präsentierte.

Die vier „dänischen“ Eliteschüler gingen deshalb nun mit ihrer Lehrerin in den Rothenkruger Wald, um sich die mehr als 100 Jahre alten Baumriesen anzuschauen. Jedes Kind sollte sich einen Baum aussuchen.

Kinder können ihrer Kreativität freien Lauf lassen

Was mag dieser Baum wohl in diesen vielen Jahren erlebt haben? Er hat zumindest zwei Weltkriege miterlebt. Womöglich hat sich auch das eine oder andere Liebespärchen heimlich dort in seinem Schatten getroffen. Oder Kinder haben dort Verstecken gespielt.

„Wenn Bäume reden könnten, welche Geschichten könnten sie erzählen? Was haben sie erlebt? Aufgabe der Kinder ist es nun, aus der Sicht der Bäume eine Geschichte zu erzählen. Diese Geschichte sollte ihren Ursprung durchaus in der Realität haben. Sie können aber ihrer Kreativität freien Lauf lassen“, schildert Britta Hagel die Aufgabe, die die Schüler bereits mit viel Elan angepackt haben. Dem Endergebnis fiebert die Lehrerin schon mit Spannung entgegen.

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