Ausstellung

Apenrade durch die Linse betrachtet

Claudia Knauer
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Deutsche Zentralbücherei

Apenrade ist fotogen. Das zeigt der noch junge Sydjysk Fotoklub. Seit Mittwoch können sich die Besucher der deutschen Zentralbücherei in einer Ausstellung davon überzeugen.

Der Sydjysk Fotoklub ist noch jung, aber die Bilder seiner gut 25 Mitglieder können sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Seit Mittwoch können sich die Besucher der deutschen Zentralbücherei davon überzeugen, dass Apenrade außerordentlich fotogen ist.

Thema der Ausstellung, die den ganzen Monat über zu sehen ist, ist die Fördestadt. Dabei haben sich die Fotografen jeweils ihren ganz besonderen Winkel gesucht – ob es sich nun um die Aufnahme eines Gullydeckels handelt, der im Hintergrund einen ganz kleinen steinernen Wächter auf dem entsprechenden Platz erkennen lässt, oder um Nachtaufnahmen, die mit Stativ und Belichtungszeiten von bis zu zwei Minuten und länger dafür sorgen, dass eine ganz besondere Atmosphäre entsteht.

Ganz genau hingeschaut haben erst die Fotografen, z. B. derjenige, der die Aufschrift „Aabenraa“ neben der Rückleuchte eines alten Käfers entdeckte, aber auch die zahlreichen Besucher bei der Vernissage. Sie ließen sich genau erklären, wie die Bilder zustande kommen, was HDR bedeutet und warum manches Licht zum Fotografieren besser geeignet ist.
Der Klub ließ wissen, das neue Mitglieder immer willkommen sind, sei es um zu fachsimpeln, sich gegenseitig die Kameratechnik zu erklären oder gemeinsam auf Fotofahrt zu gehen, demnächst z. B. nach Sonderburg und schließlich nach Mandø.

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