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Acht Monate verspätet: Krematorium wird in Betrieb genommen

Acht Monate verspätet: Krematorium wird in Betrieb genommen

Acht Monate verspätet: Krematorium wird in Betrieb genommen

Apenrade/Aabenraa
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fertiger Krematoriumneubau mit Gartenanlage und Besuchern
So sieht das neue Krematorium aus. Foto: Gemeinde Apenrade

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Das neue Krematorium wird nach Ostern in Betrieb genommen. Derzeit laufen die ersten Tests und die Mitarbeiter werden in der Bedienung geschult.

Im Sommer des vergangenen Jahres sollte das neue Krematorium, das auf dem Apenrader Friedhof gebaut wurde, in Betrieb genommen werden. Doch die Einweihung verzögerte sich – bis Ende der vergangenen Woche.

Urheber der Verzögerung war vor allem das Coronavirus und die damit einhergehenden Einschränkungen. Im Falle des Krematoriums waren es die Reisebeschränkungen, die für Verzögerungen sorgten, denn die Öfen stammen von einem Hersteller aus England und wegen der Reisebestimmungen konnten die Fachleute, die die Geräte betriebsbereit machen sollten, nicht ins Land kommen.

Derzeit werden nun jedoch die letzten Vorbereitungen getroffen, damit das Krematorium den Betrieb am 12. April offiziell aufnehmen kann, wie Morten Hansen, Verwaltungschef des Kirchenbüros der Apenrader Gemeinde gegenüber „JyskeVestkysten“ ankündigte.

Das neue Krematorium hat zwei Öfen. Jährlich können dort bis zu 3.500 Menschen aus dem Bereich des früheren „Sønderjyllands Amt“ kremiert werden. Der Neubau hat knapp 35 Millionen Kronen gekostet.

Im Juni 2019 setzten (v. l.) Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen, Bischöfin Marianne Christiansen und die damalige Gemeinderatsvorsitzende Sarah Arnkjær gemeinsam den ersten Spatenstich für das Krematorium. Es sollte ein Jahr später fertig werden. (Archivfoto) Foto: Karin Riggelsen
Das alte Krematorium auf dem Apenrader Friedhof wird durch den Neubau ergänzt. (Archivfoto) Foto: Paul Sehstedt
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